Unter dem folgenden Link können Sie einen gratis Tischkalender von Société Générale bestellen, “mit Landschaftsbildern kulinarischer Regionen Frankreichs”.
Hiermit wüsche ich allen meinen Lesern einen Guten Rutsch und viel Erfolg im neuen Jahr!
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Viele Anleger waren vor der Finanzkrise in Zertifikaten von Lehman Brothers investiert, bzw. sind dies immer noch. Viele davon konnten diese Produkte nicht rechtzeitig verkaufen und sitzen nun auf theoretisch wertlosen (praktisch haben sie noch einen geringen Wert) Schuldverschreibungen. Wie bzw. hätte die Lehman Brothers Pleite rechtzeitig erkannt werden können? Ja, wären die Warnzeichen beachtet worden, hätten sich die Verluste vermeiden lassen können.
Darauf sollte jeder achten, der in Zertifikate investiert und dabei das Emittentenrisiko möglichst vermeiden will.
Rating: Das Emittentenrating ist wohl die wichtigste Stütze, die einen etwaigen Emittentenausfall bewertet soll. Rating Agenturen (S&P, Moody’s, Fitch) bewerten Zertifikateemittenten und vergeben je Ausfallswahrscheinlichkeit des Emittenten Ratings zwischen dem besten AAA (Tripple A) und D (Default). Die meistens Zertifikateemittenten werden mit einfach A bewertet. Die aktuellen Ratings der Emittenten sollten direkt auf der Emittentenhompage abgerufen werden (Hier ist eine aktuellen Zusammenfassung der Ratings der wichtigsten Emittenten: http://www.derivateverband.de/DEU/Transparenz/CreditRating). Dass auch die Rating Agenturen danebenliegen können, hat die Pleite Lehmans eindrucksvoll bewiesen. Kurz vor Konkurs war Lehman noch mit A+ bewertet worden. Daher sollte man sich nicht einzig auf das Rating verlassen. Folgende Punkte sollten ebenfalls beachtet werden.
CDS-Spreads: Credit Default Swaps sind Prämien für die Absicherung des Zahlungsausfalls eines Anleiheemittenten. Die Spreads zeigen an, um wie viel die Prämie von einem risikolosen Investment abweicht. Je höher der CDS-Sread, desto schlechter. CDS-Spreads werden immer wichtiger und geben eine gute Einschätzung für einen etwaigen Ausfall des Emittenten. Hier sind die aktuellen CDS-Daten der wichtigsten Emittenten.
http://www.derivateverband.de/DEU/Transparenz/CreditSpreads
Marktkapitalisierung: Prinzipiell je wertvoller das Unternehmen ist, desto unwahrscheinlicher wird der Garantiegeber pleitegehen. Vor allem ein rascher Werteinbruch sollte die Alarmglocken schrillen lassen.
Kernkapitalquote: Je höher die Kernkapitalquote (Tier-1-Ratio) desto besser können etwaige Risiken abgefedert werden. Andererseits könnten Emittenten versucht sein höhere Risiken einzugehen, wenn genügend Kernkapital vorhanden ist.
Quelle: vgl. Goldman Sachs
Hier mal ein Video zum Thema Traden:
Welche Grundsätze sind beim Traden zu beachten, welche Produkte eignen sich hierfür? Welche Strategien sind erfolgsversprechend?
Antworten von Heiko Weyand, HSBC Trinkaus, und Metin Simsek, UBS Deutschland, in der aktuellen Runde “Bonus, Discount & Co. – Das Euwax-Forum der Experten”.
Teil 1:
Teil 2:
Quelle: DAF
Folgendes Zertifikat bietet die Erste Bank neuerdings an:
Für die Erste Bank eine Gelegenheit, eine so genannte Córdoba-Anleihe (ISIN AT000B001565) mit Kapitalgarantie und Mindesttilgung zu 104 Prozent aufzulegen. Ein Korb aus 15 Aktien, die im Zusammenhang mit der EM stehen, ist die Grundlage. Wenn die Aktien die Bandbreite (plus/minus 20 Prozent) nicht verlassen, erhalten Anleger im September des kommenden Jahres 115 Prozent des Nennwertes. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass Österreich Deutschland besiegt, wird zusätzlich ein Bonus von einem Prozent ausgezahlt. Und wenn sich das 3 zu 2 exakt wiederholt, winkt gar ein Extra von 3,2 Prozent.
Ich bin zwar Fußball-Fan aber so ein Produkt ist echt dämlich. Als ob ein 3:2 gegen Deutschland nicht möglich wäre. Die Quote ist viel zu klein. Bei jedem Wettanbieter bekomm’ ich mehr.
Mal ehrlich, die Idee ist zwar auf den ersten Blick nett, aber wegen sowas kaufe ich doch kein Zertifikat. Ich fürchte aber es wird nicht das letzte Zertifikat auf Sportverstaltungen bleiben. Dank MIFID dürften auch Wetterderivate und andere exotische Produkte bald kommen wie z.B. Turbo-Call auf Sommer 2008 mit Barriere 5 Grad (Wien).
Quelle: Zertifikatejournal
Kaum ist Fidel Castro weg, möchten auch schon einige Investoren auf die Entwicklung Kubas setzten. Société Générale hat als erste Bank überhaupt Zertifikate auf das Land in der Karibik begeben. Und zwar handelt es sich um Basket-Zertifikate. In diesem Basket (Korb) findet man ein Mischung aus Unternehmen die von der Öffnung Kuba’s profitieren könnten. Die Betonung liegt auf ‘könnten’. Echte kubanische Unternehmen sind Fehlanzeige.
Nicht vergessen, Zertifikte sind Schuldverschreibungen der Banken. D.h. geht die Bank pleite, was in letzter Zeit gar nicht einmal so unwahrscheinlich erschien (Bear Sterns, Societe Generale,…) ist ihr Geld weg. Eine bloße Vermutung über mögliche (Zahlungs-)Schwierigkeiten der Bank reicht oft um die Kurse der Zertifikate zum Wanken zu bringen.
Cuba Basket Total Return-Zertifikat: DE000SG5D600
Cuba Basket Total Return Quanto-Zertifikat: DE000SG5D618 (Quanto=Währungsgesichert)

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