Telekom Austria: Ergebnis nicht überraschend, Ausblick schon

Telekom Austria LogoSpätestens gestern wäre ein schöner Ausstiegszeitpunkt gewesen um den heutigen Kursabsturz der TKA-Aktie nicht mitzumachen. Heute war es schon zu spät dafür. Die Aktie startete 9 Prozent tiefer.

Dass die Zahlen schlecht ausfallen würden, hat man aufgrund der Analystenschätzungen schon gestern gewußt. Die Telekom konnte diese sogar leicht übertreffen, wie die Tabelle unten zeigt. Gleichzeitig fiel der Aktienkurs in den letzten Tagen unter den wichtigen Bereich von 17,50-18,00 Euro, was ebenfalls für einen Verkauf gesprochen hätte. Aber im Nachhinein ist man ja bekanntlich (meistens) klüger.

Erschwerend dazugekommen ist der negative Ausblick. Nächstes Jahr soll der Nettogewinn weiter kräftig sinken (-12 Prozent!), v.a. aufgrund eines höheren Zinsaufwandes durch die gestiegene Verschuldung. Diese Prognose (vom Management selbst) dürfte wohl bei manchen einen kleinen Schock verursacht haben.

Technische Analyse:
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Telekom Austria: (Kurs-)Fantasie ist immer gut

Telekom Austria LogoDie Telekom Aktie musste in den letzten Wochen einige Kurszielstutzungen seitens der Analysten verkraften, auch wenn 2-3 Analysten mit geringfügigen Erhöhungen dagegen hielten. Die Gründe für die Rückstufungen dürften vor allem die Sorgen einer Abschwächung des Branchen-Wachstums im Osten sein, verbunden mit einem starken Konkurrenzkampf in allen Märkten. Nachhaltig hoher Cashflow und Dividenden dürften aber auf Dauer zu wenig sein für die Investoren. Daher wird ein Engagement bsp. in der Ukraine als zusätzlicher Wachstumstreiber fast unvermeidbar sein. Eine andere Kursfantasie könnte die ÖIAG durch den Abbau weiterer Anteile bringen. Das wird wahrscheinlich erst mit einer anderen Regierung möglich sein.

Der Chart zeigt einen seitlichen Verlauf, wenn nicht sogar tendenziell einen absteigenden. Dies wäre dann der Fall, wenn die untere Unterstützungslinie bei ca. 17,50 Euro durchbrochen werden würde. In diesem Fall sollte man sich gegen mögliche Abstürze absichern. Andernfalls sollte der Kurs der Aktie bald wieder Richtung 20 Euro unterwegs sein.

Telekom Austria Chartanalyse

Aktionärsstruktur:

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Börsegeflüster am Abend

Geflüster BildTelekom Austria plant die Begebung einer Anleihe zur Finanzierung der Übernahme der weissrussischen MDC. Mindestvolumen 500 Mio. Euro. Näheres am 20. November.

Die Energie AG könnte als Alternative zum geplanten Börsegang im Februar 2008 Anteile an die Linz AG abgeben. LH Pühringer wäre im Stande das Landes-Budgetloch zu schließen und gleichzeitig eine Niederlage bei einer möglichen Volksbefragung zum IPO zu vermeiden.

Das Post Verteilerzentrum Linz könnte 2008 geschlossen werden. Dieser Schritt sei notwendig um die Überkapazitäten nach dem Weggang von Quelle und Otto abzubauen. Von Linz aus wurden v.a. Quelle-Pakete versendet. Anstatt Mitarbeiter zu entlassen, wäre es nicht besser weiter in den Service zu investieren (daran mangelts bei der Post offensichtlich)?

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Börsegeflüster: Was der Tag so alles bringt

Geflüster BildHeute fange ich mit einer neuen Kategorie an (in unregelmäßigen Abständen). Mal sehen was sie bringt. Sorry für den seltsamen Titel. Mir ist nichts besseres eingefallen. ;)

Anleger trennen sich von ihren Immo-Werten um ihre Portfolios noch vor Ende des Jahres zu bereinigen, meint ein Analyst. Da ist die Luft wohl für heuer draußen. Comeback nächstes Jahr, oder gar nicht?

Morgen werden eher nicht so erfreuliche Zahlen bei der Telekom erwartet. Gute Zahlen erhofft man sich hingegen von der Wiener Städtischen. Die Post versucht mit höherer Dividende ihre Anleger vor weiteren Panikverkäufen abzubringen. Die Rendite ist top, da kann man nur hoffen, dass die Höhe auch nachhaltig erwirtschaftet werden kann, sonst ist die Dividendenkarte auch futsch.

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Telekom Austria: Wachstum um jeden Preis?

Telekom AustriaDas Engagement der Telekom in Weißrussland steht etwas im schiefen Licht. Wie Sie sicherlich wissen, ist Weißrussland ein Land mit einem totalitären Regime. Nicht nur dass das Land von der EU und der restlichen Welt total abgeschnitten ist, es herrscht auch Rechtsunsicherheit. Viele Analysten raten zum Einstieg ab.

Zum Zweiten hat ein gewisser Geschäftsmann Schlaff bei dem Deal die Finger im Spiel. Dieser hat ja früher schon gute Geschäfte mit der TA gemacht (siehe Serbien, Bulgarien), wobei die TA meisten draufgezahlt hat. Und auch diesmal werden auf einmal nicht mehr 1,2 Mrd. Euro für die MDC auf den Tisch gelegt, sondern 1,6 Mrd. Euro, also um 400 Mio. Euro mehr als von Experten erwartet.

Auch wenn die TA genügend Geld hat, muss sie um jeden Preis Akquisitionen tätigen? Wehe wenn da irgendetwas schief geht.