Hat sie die MOL verspekuliert?
Die ungarische MOL hat nun also ein acht prozentiges Aktienpaket an die staatliche Oman Oil Company (OOC) “verschenkt”, zu einem Preis der deutlich unter dem von der OMV angebotenem Übernamepreis (ca. 25 Prozent) liegt. Der Käufer, die OOC scheint aber ein guter Geschäftspartner des OMV Großaktionärs International Petroleum Investment Company (IPIC) zu sein. Nun ist die Frage, ob die OOC der MOL wirklich zu Seite stehen wird oder ob sie sich nicht mit IPIC bzw. der OMV verbündet und ihnen bei der Übernahme hilft. Dann hätte sich die MOL aber ernsthaft verspekuliert. Dafür spricht der „billige“ Abnahmepreis des Aktienpaktes. Warum also nicht weiterveräußern? Dagegen spricht ein mögliches Nicht-Verkaufsabkommen mit der MOL, bzw. eine mögliche Sperrfrist oder weitere Zusagen für billige Aktien.
Gegen Staat oder welcher Staat?
Der OMV-Kursverlauf erinnert etwas an den Chart der Telekom Austria, vor dem Absturz. Die letztere nagte schon an einer langfristigen Aufwärtsunterstützung (siehe 
A-Tec und Bwin präsentieren negative Zahlen. Die Aktien brechen ein.