Mögliche Szenarien für Aktien, Rohstoffe und Währungen bei einem Gold-Crash bzw. einem Dollar-Crash:
Langsam wird es eng für Gold Investoren. Der mittelfristige Aufwärtstrend ist nun wirklich in Gefahr und eine weitere Korrektur scheint immer wahrscheinlicher. Auch wenn Gold charttechnisch mittelfristig schlecht ausschaut, bleiben die langfristigen Aussichten (wie so oft in diesem Blog erwähnt) bestehen.
Quelle Chart: HSBC
Pro:
+ als Absicherung gegen Krisen (etwaige Staatspleiten oder stark steigende Inflation)
+ hohe Investmentnachfrage (z.B. Gold-ETFs/ETCs)
+ Notenbanken kaufen Gold zur Diversifikation der Währungsreserven
+ limitiertes Goldangebot, tendenziell weiter fallend
Kontra:
- Etwaiger starker Aufschwung der Wirtschaft und damit stärkerer Anstieg der Zinsen
- Schwache Schmucknachfrage
Fazit:
–> Zunächst Fortsetzung der Konsolidierung wahrscheinlich, für spekulative Investoren Gewinnmitnahmen möglich
–> langfristig, als Beimischung und für Absicherung halten
Wie sich der Realzins (Zinssatz abzüglich Inflation) auf den Gold und Silberpreis auswirkt, zeigt die folgende Grafik. Wenn also der Realzins negativ ist (Inflation höher als Zinssatz), steigen Gold und Silberpreis. Sind die Zinsen dagegen höher als die Inflation (positiver Realzins), wirkt sich das negativ auf den Goldpreis aus (Silber natürlich auch).
Warum ist das so? Eine möglich Erklärung: Gold wirft ja an und für sich keine Zinsen ab, im Gegenteil. Für die Aufbewahrung von Gold (bei der Bank z.b.) muss sogar etwas bezahlt werden. Steigen also die (Sparbuch)Zinsen, wird es unattraktiv Gold zu halten, da es ja andere Investmentalternativen gibt, die auch “sicher” sind aber mehr abwerfen.

Meint zumindest der bekannte Charttechniker Staud. Ich selbst bin nicht in Gold investiert, noch war ich es jemals wirklich (ausgenommen kurzfristiges Trading).
Fundamental, aus Sicht von Angebot und Nachfrage spricht eigentlich vieles für Gold.
Hier noch einmal die Argumente für und gegen Gold.
