Marktkommentar: Wer suchet, der findet die besten Aktien

Die erhoffte Jahresendrally wird es wohl heuer nicht mehr geben. Nachdem uns zunächst der griechische Premier Papandreou in die Börsensuppe gespuckt hatte, kamen auch noch die jüngsten Entwicklungen in Italien dazu. Die Zinsen auf italienische Staatsanleihen stiegen sehr stark an, womit der Markt sein Misstrauen gegenüber der italienische Regierung, allen voran Premier Silvio Berlusconi ausdrückte. Ohne gravierende Reformen und ohne Aussicht auf starkes Wirtschaftswachstum würde Italien bald pleite gehen. Zwar jubelte der Markt als Berlusconi letzte Woche seinen Rücktritt ankündigte, doch dürfte die Euphorie nicht lange anhalten. Das Problem ist, dass Italien trotz Vertrauensvorschuss für Mario Monti vor großen Problemen steht. Im Strudel dieses Abwärtstrends stehen nun zwei weitere Länder die bisher ein Tripple A Rating hatten bzw. noch haben. Die Zinsen für Österreich und Frankreich haben sich bereits deutlich von jenen der deutschen entfernt. Die Finanzmärkte spekulieren, dass Österreich und Frankreich bald ihr Rating verlieren könnten. Die Luft wird dünner und der Druck auf Deutschland, die Euro Länder und den Euro steigt. Kurzfristig könnte daher der US Dollar zunächst wieder profitieren.

Was die Aktienmärkte betrifft, so so schwindet die Chance einer Jahresendrally weiter. Denn neben den negativen Verschuldungsmeldungen der Euro Länder dürften die Konjunkturaussichten sich Anfang 2012 erneut eintrüben. Aufgrund der zahlreichen Sparpakete der Euro Länder und des schwachen Wachstums aus Asien dürfte die Konjunktur in 2012 kaum oder nur moderat wachsen. Dass es nicht zu einem Totalabsturz an den Aktienmärkten kommt haben wir wohl der EZB und der amerikanischen Notenbank zu verdanken. Durch die niedrigen Leitzinsen und die zahlreichen Anleihenkäufe der Notenbanken bleibt die Liquidität an den Märkten sehr hoch. Richtige Anlagealternativen fehlen. Die ansteigende Geldmenge dürfte vor allem Gold antreiben.

Der generelle Aktienmarkt wird sich wohl solala entwickeln, sprich bestenfalls seitwärts. Jedoch gibts und wird es immer Einzelaktien geben die den Gesamtmarkt outperformen.

Zwei Aktien die sich heuer besser entwickelt haben als der Markt befinden sich in meinem Depot. Einerseits die Heiler Software AG, andererseits die Buch.deAktie.

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Deutsche Bank Research Commodities Quaterly September 2011

Commodities Quarterly

Table of Contents
Commodity Views ………………………………. 2
#1 Executive Summary ………………………… 3
#2 Trade Recommendations ………………… 4
#3 Commodity Indices …………………………. 8
#4 Global Macro………………………………… 12
#5 Crude Oil …………………………………….. 16
#6 Brent-WTI Spread …………………………. 22
#7 Global Refining ……………………………… 24
#8 Global Refined Products ……………….. 28
#9 US Natural Gas ……………………………… 33
#10 Thermal Coal ………………………………. 36
#11 German Power ……………………………. 40
#12 European Gas …………………………….. 43
#13 Precious Metals ………………………….. 46
#14 Gold Option ………………………………… 50
#15 PGMs ………………………………………… 51
#16 Industrial Metals …………………………. 55
#17 Agriculture …………………………………. 66
#18 Palm Oil …………………………………….. 69
#19 Rubber ………………………………………. 71
#20 EU Carbon Markets ……………………… 73
Commodities Chartbook ……………………. 76
Commodity Price Forecasts ……………….. 83
Global Economic Indicators ………………… 85
Glossary …………………………………………… 86
Correlation Matrix………..………………. 87

–> Commodities as an Asset Class: Financial markets are in a state of extreme uncertainty with outcomes binary and largely politically driven, in our view. We advise cautious growth bulls to go long the DBLCI Apex while outright growth bears would be wise to go long the DB Commodity Harvest index.

–> Crude Oil: Oil markets are being hit by economic worries, the potential return of Libyan oil exports and financial factors such as a weaker US equity market and a stronger US dollar. We believe the most dangerous threat to oil is if world growth falls below 3% in 2012.

–> Refined Products: Slower growth expectations will weigh on refinery margins going forward. However, refinery closures and a slower pace of capacity additions in 2012 mean the global refinery balance is unlikely to develop a significant surplus on par with 2009 levels.

–> US Natural Gas: We see US natural gas prices approaching a low point in the fourth quarter of this year, but the risk of economic turmoil and continuing supply strength could extend this period of weakness into 2012.

–> EU Power, Gas & Emissions: We are bullish on German power on capacity retirements and full auctioning of CO2 allowances in 2013. In European gas, we maintain our view that oil-indexation will remain important while we expect thermal coal markets will be increasingly oversupplied through 2015.

–> Precious Metals: The collapse in precious metal prices and specifically gold and silver prices may take weeks to repair. However, the commitment by the US Federal Reserve to keep interest rates on hold, central bank diversification and European sovereign risks are maintaining our bullish outlook.

–> Industrial Metals/Materials: We expect the complex will face ongoing headwinds with copper trading at rich levels of valuation. We expect aluminium will outperform the rest of the complex if risk aversion is sustained.

–> Agriculture: From a global inventory perspective, corn is the most precarious market and prone to price spikes. However, from a valuation point of view corn is trading rich and this may prove a liability in an environment of risk reduction.

Report: Link


Gold fällt, aber CS mit neuen Kaufempfehlungen für Goldminenaktien.

“Angesichts einer starken Margenausweitung, einem attraktiven Ausblick auf Produktionswachstum und Aufholpotenzial gegenüber dem Spot-Preis sind Goldaktien eine vielversprechende Möglichkeit, um an der Goldpreisrally zu partizipieren” schreibt die CS.

Gold fällt zwar, aber Goldminenaktien scheinen den Ausbruch endlich geschafft zu haben (siehe unten).

Folgende Aktien werden von der Credit Suisse empfohlen:

Barrick Gold
Weltgrösster Goldproduzent mit großer Reservenbasis und kostengünstigen Produktionsanlagen.

Newcrest Mining
Geografisch diversifiziertes Portfolio mit zusätzlichem Exposure zur Kupferproduktion.

Gold Fields
Führender südafrikanischer Goldproduzent mit überlegenem Wachstumsprofil und erheblichem Reservesteigerungspotenzial.

Buenaventura
Attraktive kostengünstige Produktionsbasis mit zusätzlichem Zink- und Kupfer-Exposure.

Quelle: CS

Der Goldminenindex mit frischem Kaufsignal: