Jänner 2008: DAX und ATX Performance-Killer

Im Jänner Rückblick zeigt sich, dass DAX und ATX etwa 14-15% verloren haben.  Am Montag 21. Jänner war der stärkste Einbruch zu verzeichnen. Sie erinnern sich, als der DAX -7% verlor. Am Mittwoch 23. Jänner war das Monatstief bei nahezu -20% seit Jahresbeginn. Dagegen hat sich der DOW sehr gut gehalten.

Eines steht fest. Das ist wohl einer der schlechtesten Jahresstarts überhaupt. Auch wenn für mich die Anzeichen noch immer eher weiter nach unten deuten, glaube ich trotzdem das die Performance im Februar besser sein wird als im Jänner.

Indices Entwicklung Jänner


ATX, DAX und DOW schreien nach charttechnischem Rebound

Performancemäßig ist der Jahresanfang an den meisten Märkten ins Wasser gefallen. Und obwohl der ATX in der letzten Woche die charttechnische Unterstützung bei 4200 durchbrochen hat, gibt es dennoch Hoffnungen auf eine technische Gegenbewegung (dies ist sowohl am DOW als auch am DAX/ATX ersichtlich) und üblicherweise werden nach herben Verusten freundlichere Töne an den Tag gelegt.

Möglicherweise haben die Börsen bereits einiges an bevorstehenden Bad News, die in dieser Woche v.a. von den amerikanischen Banken erwartet werden, in den letzten beiden Wochen vorweggenommen. Oder gibt es gar auch mal wieder positive Überraschungen?

Was diese Woche so interessant erscheint (ausgewält)

Unternehmen: Intel, Samsung Electronics, Citigroup, Rio Tinto, J.P.Morgan Chase, IBM, GE, Novartis

Konjunktur: ZEW, Beige Book, US-Inflationsrate Dezember, US-Konjunkturbarometer Dezember

ATX:

ATX Chartanalyse

DAX:

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ATX: Die Zeit der Besinnlichkeit ist vorbei

Stagflation BildWas soll den ATX diese Woche bewegen?

Weder die Zahlen von SkyEurope noch die von Pankl Racing dürften den ATX diese Woche besonderes tendieren. Nachdem der Dezember ganz besinnlich in einer Spanne von 100 Punkten vorbeizog, geht’s im neuen Jahr etwas härter zur Sache. Dies zeigt schon die lange Kerze vom Freitag.

Eher Einluss haben dürften die Kursvorgaben aus den USA und der leicht gefallene Ölpreis. Zudem startet am Mittwoch die US-Berichtssaison mit schlecht erwarteten Zahlen von Alcoa. Ben Bernanke’s Kommentare zu den Finanzmärkten, der Wirtschaftsprognose und der Geldpolitik bringen ebenfalls Spannung mit sich. Die EZB soll sich, ebenfalls am Donnerstag, laut Markteinschätzungen zurückhalten. Insgesamt ist also eher eine turbulente Woche mit Fokus auf Worten zu erwarten.

Charttechnik

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DOW und DAX geben ATX ordentlich Gas

Feuer Bild Die heutigen Kursausschläge können Sie sich wieder einrahmen. Der ATX fast 4% im Plus. DOW und DAX je +2,5%. Viele haben sie herbeigesehent, nur die wenigsten hatten sie auch wirklich kommen gesehen, die “Trendumkehr”. Hier geht’s nicht mehr mit rechten Dingen zu. Gestern pfui, heute hui und morgen wer weiß was?! Naja, man wir wohl hoffen können, dass die Euphorie zumindest morgen noch anhält.

Der Rebound an den Märkten war zwar zuerst technisch bedingt, wurde aber dann durch die gemeinsamen Fotos von Bush, Abbas und Olmert verstärkt. Bush tut ENDLICH etwas im Nahost-Konflikt. Das ist Eiswasser für den heißgelaufenen Ölpreis, egal wie (un)wahrscheinlich auch ein endgültiger Friedensvertrag zwischen Israelis und Palästinensern sein mag. Ist das Zufall, dass ausgerechnet jetzt (hoher Ölpreis, hohe Inflation, abschwächende Wirtschaft) die Initiative von Bush kommt? Wer weiß.

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Kommentar ins Wochenende

WochenendeDie Arbeitslosenzahlen aus Amerika wurden heute gut aufgenommen. Rezession scheint derzeit unwahrscheinlich zu sein. Andererseits dürften aber die Zinsen etwas länger unverändert bleiben. Die Amerikaner reagierten deutlich positiv.

Einziges Haar in der Suppe kommt von Merrill Lynch, die enorm viel abzuschreiben haben, doch an der Börse wird das wieder gut aufgenommen, weil man keine weiteren bösen Überraschungen erwartet (selbe Situation wie bei UBS, Citigroup, Deutsche Bank).

In den letzten Wochen liefen die amerikanischen Börsen aufgrund der gesunkenen Zinsen sehr gut. Die kommenden sollten etwas Pause verschaffen. Die europäischen Märkte dagegen haben teilweise etwas mehr Nachholbedarf, wobei der DAX ebenfalls eine schöne Performance zeigte. Der tiefe Dollar hat aber trotzdem eine bremsende Wirkung (gehabt). Der Jahresendrally sollte aber nichts im Weg stehen. Vor allem Titel aus der zweiten Reihe haben weiteren Nachholbedarf.

Charts:
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