Payoff.ch: Zertifikate-Experten aus der Schweiz

Wie Sie sicherlich schon bemerkt haben, ist ein neues Logo im rechten Bereich dieses Blogs aufgetaucht. Es handelt sich um das Logo der Schweizer Zertifikateplattform payoff.ch. Als Seite des Monats möchte ich Ihnen payoff.ch kurz vorstellen.

Payoff.ch ist ein Experte für Strukturiere Produkte und laut eigenen Angaben das führende, bankenunabhängige Finanzportal in der Schweiz. Gleichwohl arbeitet die Seite mit allen führenden Derivate Emittenten zusammen.

Was ich an payoff.ch besonders schätze sind Tools wie die Such- und Sortierfunktion und ein Vergleich unterschiedlicher Zertifikate aller Arten. Darüber hinaus bietet die Seite ein kostenloses Magazin zum Thema Strukturiere Produkte und Investieren im Allgemeinen.

Zuletzt noch ein Hinweis auf die dortige Community (Forum), wo ich mich ebenfalls regelmäßig aufhalte und mit anderen Usern Investments diskutiere.

In diesem Sinn,

Salü in die Schweiz


Erste Tradingversuche mit Knock-Out-Zertifikaten

Nun mit (Put) Optionsscheinen habe ich ja schon länger zu tun. Was mir hier nicht so gefällt ist die Tatsache, dass sie immer etwas länger brauchen um “in Fahrt zu kommen”. Stellen Sie sich vor Sie erraten die Richtung des Marktes, freuen sich recht zu haben und stellen dann enttäuscht fest, dass sich der Wert des Optionsscheins kaum verändert hat. Ich war da schon etwas verwundert.

Wie ist das möglich?

Eine wichtige Rolle bei Optionsscheinen nimmt die Volatilität ein. Um den Lesespaß nicht zu trüben will ich auf eine detaillierte Beschreibung verzichten. Im Groben hängt der Wert des Optionsscheine vor allem von der Volatiliät und der Restlaufzeit ab, natürlich auch davon wo sich der Optionsschein gerade befindet: aus dem Geld, am Geld oder im Geld (siehe gute Optionsbücher oder Internet).

Alternative zu Optionsscheinen: Turbos und Knock-Outs
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Derivate: Warum an Crashtagen die Systeme ausfallen

Computer CrashWer kennnt das nicht, man möchte ein Zertifikat oder einen Optionsschein verkaufen/kaufen, doch der Emittent (Market Maker) hat technische Probleme. Besonders schlimm ist es an Tagen an denen es zu starken Kursverlusten an der Börse kommt. Viele Trader fühlen sich dann über den Tisch gezogen. Doch bleibt einem nicht viel übrig als zuzusehen wie der Basiswert immer kleiner wird und das Derivat ein fettes Loch ins Portfolio reißt (ausgenommen man hat vorher schon eine Gegenposition als Hedgen eingenommen).

Der folgende (von mir gekürzte!) Text der Wirtschaftswoche erklärt warum es so oft zu “technischen Problemen” beim Derivatehandel kommt. Kernaussage: Alle sind schuld, nur der Emittent nicht. Schwer zu glauben! Ein schwacher Trost: Es könnte bald besser werden

Sechs Spieler sind es zunächst, die am Handel mit Zertifikaten teilnehmen und von denen der reibungslose Ablauf in diesem System abhängt: Privatanleger, Haus- oder Online-Banken, Börsen, Emittenten, Datenlieferanten und die Terminbörse Eurex. Die große Grafik oben zeigt, wie die einzelnen Teilnehmer miteinander verbunden sind und welche Datenströme zwischen ihnen ablaufen.

Herzstück im System des Zertifikatehandels sind die Emittenten, also Banken und andere Institute, die Zertifikate herausgeben. Sie berechnen ständig intern die aktuellen Kurse für ihre Zertifikate. Diese Preisdaten (Quotes) stellen sie den Börsen und Online-Banken zur Verfügung. Auf Basis dieser Kurse müssen sie einen durchgehenden Handel mit Zertifikaten aufrechterhalten, das sogenannte Market Making – egal, ob die Aufträge zum Verkauf oder Kauf von Papieren direkt von einer Online-Bank hereinkommen oder von der Börse.

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