Aktienkommentar: SAP, AMAG, Wienerberger, Staatsdruckerei

Vier Aktien die ich kurz ansprechen möchte, da sie mir heute oder in den vergangenen Tagen besonders aufgefallen sind. Da wäre zum einen die SAP AG, dann die Wienerberger AG, die AMAG AG und die Österreichische Staatsdruckerei Holding AG.

Die SAP hat sich heuer sehr gut gehalten und notiert in der Nähe ihres Allzeithochs. Sollte es hier zu einem Sprung über die Marke von 45 € kommen, ist hier weiteres Potenzial vorhanden.
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Die Wienerberger AG notiert sehr tief, in der Nähe der kurzfristigen Unterstützung. Auch hier ist möglicherweise eine kurzfristige Aufwärtskorrektur möglich. Von einer nachhaltigen Erholung zu sprechen ist wohl verfrüht.
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DAX: Bullenfalle sehr wahrscheinlich. Weiterhin Kurs unter 5000 möglich.

Charttechnisch betrachtet konnte der DAX gestern den kurzfristigen Abwärtstrend durchbrechen. Das starke Plus könnte auf Eindeckungen von Leerverkäufern zurückzuführen sein. An der fundamentalen Situation hat sich nichts verändert. Die US-Indizes notieren weiterhin im Abwärtstrend. Beim DAX könnte die Lücke im Bereich von 5400 Punkten noch geschlossen werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir sogar noch unter 5000 fallen ist meiner Meinung nach hoch.
Long Spekulanten also vorsicht vor einer möglichen Bullenfalle. Sollte sich der Ausbruch jedoch bestätigen und das Volumen weiter anziehen, ist mal Platz bis 6000. Die nächsten Tage sind entscheidend.


Ölpreis: Trotz Abwärtstrends sollte es bald wieder nach oben gehen (Einschätzung Juli 2011)

Zunächst einmal, der Ölpreis entwickelt sich im August normalerweise sehr stark, warum sollte er auch mitten in der Urlaubssaison fallen (viele Flugzeuge und Autos brauchen Sprit). Außnahme, in den letzten fünf Jahren ist er im Schnitt gefallen (aufgrund der Finanz und Wirtschaftskirse).

Hier eine Grafik zur Saisonalität des Ölpreises:

Quelle: Cxoadvisory

Eine eigene Einschätzung über den weiteren Verlauf des Ölpreises:

–> Kurzfristig ist eine leichte Abschwächung des Ölpreises wahrscheinlich, nachdem Verkäufe von Ölreserven das Angebot erhöhen
Positiv:
+ es wurden die Förderquoten durch die OPEC zuletzt nicht angehoben
+ geopolitische Spannungen (Nordafrika und Golfregion) könnten jederzeit wieder aufflammen

Negativ:
- das Wirtschaftswachstum kühlt sich derzeit etwas ab (sowohl USA als auch China)
- hohe Vorräte in den USA (hohes Angebot)
- (CFTC) Commodities Futures Trading Commission zeigt, dass Spekulanten die long Investments verringert haben

–> Mittelfristig: tendenziell leicht steigend in den nächsten Monaten (Brent Richtung 120 USD je Barrel)

Argumente für steigende Preise:
+ Robuste globale Wirtschaftstätigkeit, vor allem bei den Emerging Markets wächst die Ölnachfrage (China, Brasilien, Indonesien, …)
+ sinkende freie Ölkapazitäten senken tendenziell das Ölangebot
+ geopolitische Risiken nicht prognostizierbar und bilden daher ein Risiko für steigende Ölpreise

 

Ölpreis Charttechnik: