ATX: Nicht schon wieder bzw. Adieu 4000

Und an allem ist nur Alcoa Schuld (enttäuschendes Quartalsergebnis am Montag). Als ob Rezession ganz was Neues wäre, verkaufen alle wieder und nehmen die bescheidenen Oster-Gewinne mit. Spekulanten aller Länder, verkauft den Dollar (–> 1,60) und kauft Rohöl und Gold! Toll wieder dieselbe Geschichte wie vor ein paar Wochen oder wie eigentlich schon die ganze Zeit. Dabei sollte ja die “Rally” noch ein bisschen andauern, aber so ist das in “volatilen” Zeiten. Ich bin mir auch nicht sicher ob positive Überraschungen bei General Electric &. Co die Stimmung wieder bessern kann. Ich fürchte da erwarten einige zu viel von den US-Corps.

Der ATX hat die 4000 Punkte gekratzt und und schaut jetzt wieder in den Abgrund, Richtung 3800 (Wochenchart).

ATX Chartanalyse


ATX: SOS, Käufer gesucht!

EinkaufswagenMan fragt sich derzeit eines, wer oder was soll den weiteren Absturz verhindern? Wo kommt der Punkt, wo es nicht mehr nach unten geht? Wo ist der Boden?

Mögliche Antwort: Wahrscheinlich dann, wenn keiner damit rechnet. Also, keine Ahnung. Der vermeintlich letztgültige Boden von Ende Jänner (3450) dürfte wohl in den kommenden Tagen wieder getestet werden (und ich tippe auch fallen), denn so wie’s letzte Woche nach unten gegangen ist, muss man wohl damit rechnet, dass die Börsen wieder absaufen werden.

Vielleicht mag man versuchen mit tiefen Limits ein paar Abstauber einzusacken und auf mögliche Rebounds zu spekulieren. Dann würden Sie zu den Käufern zählen die dringend gesucht werden. Dies ist auch der Grund warum kurze technische Bewegungen immer wahrscheinlicher werden. Neben dieser Methode bleiben Ihnen nur noch spezielle Derivate um in diesen Zeiten zu profitieren.

ATX-Chartanalyse:
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ATX: Vorsichtige Bodenbildung

Der ATX ist gerade dabei einen Boden auf dem aktuellen Niveau, zwischen der unteren Unterstützung 3600/3700 und dem oberen Widerstand bei 4000 Punkten zu bilden. Daher könnte der Index noch eine Weile seitwärts laufen. Neue Jahrestiefststände sind aber jederzeit möglich, da Unsicherheit und Volatilität immer noch vorherrschen. Entwarnung gäbe es erst, wenn der ATX den Abwärtstrend seit Mitte vergangenen Jahres durchbrechen würde, etwa ab 4100/4200, was aber derzeit äußerst unwahrscheinlich aussieht.

ATX Chartanalyse