Video: Trading Tipps und Tricks für den Privatanleger

Hier mal ein Video zum Thema Traden:
Welche Grundsätze sind beim Traden zu beachten, welche Produkte eignen sich hierfür? Welche Strategien sind erfolgsversprechend?
Antworten von Heiko Weyand, HSBC Trinkaus, und Metin Simsek, UBS Deutschland, in der aktuellen Runde “Bonus, Discount & Co. – Das Euwax-Forum der Experten”.

Teil 1:

Teil 2:

Quelle: DAF


Overtrading: Wenn Trader zu oft handeln

Eine Erfahrung, die auch mich sehr geprägt hat, war das Overtrading. Wörtlich ins deutsche Übersetzt bedeutet es „Überhandeln“. Darunter versteht man zu viel und zu oftmaliges Handeln mit Aktien.

Overtrading tritt vor allem bei unerfahrenen Spekulanten auf. Dabei wird oftmals spontan und ohne Strategie gehandelt. Der mögliche Gewinn steht im Vordergrund. Deshalb ist das Verlustrisiko sehr hoch.

Die Ursachen für die hohe Handelsaktivität ist neben der Aussicht auf hohe Gewinne oftmals auch Ungeduld und die Angst einen möglichen Gewinn zu verpassen. Letztendlich sind das alles schwere Fehler, die man als Anleger, tunlichst vermeiden sollte.

Strategie, Zeit und neue Chancen
Eines habe ich in den letzten Jahren gelernt. Bevor Sie Ihr Geld irgendwo hineinstecken, sollten Sie sich gut überlegen, wohin Sie es investieren.
An der Börse sollte man sich nicht hetzen lassen. Nehmen Sie sich so viel Zeit für Ihre Trades, so viel sie brauchen.
Zuletzt, es gibt es keine verpassten Chancen. Es gibt nur laufend neue Chancen.

Damit viel Erfolg beim Traden!


Emotionen haben beim Investieren nichts verloren

Man kanns nicht oft genug wiederholen. Emotionen und Gefühle haben beim Investieren in Aktien nichts zu suchen. Aus einem Artikel der FAZ, eine Kurzzusammenfassung der wichtigsten Aussagen.

Fehler:
# Anleger reagieren kurzfristig, halten Handelsstrategien nicht durch und lassen sich von der Stimmung mitreißen.
# In der Euphorie wird dann für Aktien zu viel bezahlt, und in der Panik des Marktes werden sie wieder verkauft – häufig genau zum falschen Zeitpunkt.
# Zuvor getroffene Investitionsentscheidungen werden emotional über den Haufen geworfen.
# zu intensive Handelsaktivität

Lösungsvorschläge:
# Verluste begrenzen (Eingabe von Stop-loss-Aufträgen)
# kurzfristige Informationen über die Märkte und das Portfolio meiden
# sich Zeit lassen bei Investitionsentscheidungen
# Regeln für das Depot aufstellen
# Investitionstagebuch führen um Transaktionen und Entscheidungen aufzuzeichnen


Quelle: FAZ.net


Aktienmarktentwicklung nach Krisenereignissen

“Grosse Negativereignisse führen an den Aktienmärkten oft zu hohen Verlusten, auf die eine Erholung folgt. Danach kommt es jedoch in der Regel zu einer zweiten Schwächephase, die mehrere Wochen anhält.”

Zu diesem Schluss kommt die Credit Suisse in einem aktuellen Research Bericht.


Was natürlich auch interessant ist, ist die Börsenschwäche vor einem solchen Ereignis. Das dürfte auf die allgemeine Verunsicherung kurz vor einem Crash-Ereignis zurückzuführen sein. Natürlich trifft das nicht auf Erdbeben zu. Oder kann jemand Edbeben vorhersagen?


Preissetzungsmacht: Aktien gegen Inflation

Welche Aktien kommen in Frage?

Welche Unternehmen schaffen es die gestiegenen Rohstoffkosten an den Konsumenten möglichst weiterzugeben, ohne dass es zu hohen Umsatz- oder Gewinneinbußen kommt.

Wodurch ergibt sich hohe Preissetzungsmacht?

  • Preisunelastische Nachfrage der Konsumenten (z.B. Strom, Medikamente, Wohnung, Grundnahrungsmittel, Zigaretten, …)
  • Mono/Duo/Oligopol (z.B. Versorger)
  • Technologische Dominanz gegenüber Konkurrenz (z.B. Spezialchiphersteller)
  • hohe Markteintrittsbarrieren (Industriegase, Flugzeuge, Satteliten)
  • Einfluss der staatlichen Regulierung sollte möglichst niedrig sein

Welche Branchen kommen infrage?

  • Spezialchiphersteller
  • Sattelitenbetreiber
  • Industriegashersteller
  • Insulin und Dialysegerätehersteller
  • Hersteller von Aromen und Duftstoffen

Quelle: FW