Nachdem der Goldpreis unaufhörlich steigt und täglich neue Höhen erreicht, fragen sich sicherlich manche, wie sie denn von diesem Goldboom am besten profitieren könnten. Die Anlagemöglichkeiten mit den Vor- und Nachteilen könne Sie aus den fünf Punkten unterhalb entnehmen.
Übringens sehen sich auch gleichzeitig einen der Gründe warum der Goldpreis in letzter Zeit so massiv gestiegen ist. Denn Gold-ETFs, Gold-Zertifikate oder Gold-Fonds sorgen dafür, dass die Nachfrage aufgrud von eben diesen spekulativen Anlagen hoch bleibt.
1. Physisches Gold. Die einfachste Variante, in Gold zu investieren, ist der Kauf von Münzen und Barren. Anleger sollten aber auf die Kosten achten: Die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis ist mitunter beträchtlich. Bei größeren Anlagebeträgen sind die Transaktions- und Lagerkosten recht hoch.
2. Gold-ETF. Die börsengehandelten Fonds sind eine kostengünstige Alternative zum Kauf von physischem Gold. Exchange Traded Funds (ETF) auf Gold bilden den Goldpreis nahezu eins zu eins ab. Der große Vorteil im Vergleich zu Zertifikaten: Es handelt sich um ein Sondervermögen, das vor einer möglichen Insolvenz der Fondsgesellschaft geschützt ist. Das bekannteste ETF ist das Lyxor Gold Bullion Securities (DE000A0LP781). Interessant für sicherheitsbedachte Goldliebhaber: Der Fonds ist mit der entsprechenden Menge an Goldbarren hinterlegt, die bei einer Depotbank für die Anleger verwahrt werden.
3. Goldzertifikate. Es handelt sich um Schuldverschreibungen, die den Goldpreis nachbilden. Anders als ETF besitzen sie ein Emittentenrisiko. Zudem sind sie steuerlich im Nachteil. In diesem Jahr konnte vor allem ein Goldzertifikat mit Währungssicherung (Quanto-Zertifikat) von ABN Amro (DE000A0AB842) mit einer Wertentwicklung von 29 Prozent glänzen.
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