Strabag: Zeichnen oder Nichtzeichnen

StrabagDie Nachfrage nach Strabag scheint also hoch zu sein. Die Zeichnungsfrist für Privatanleger soll schon diese Woche zuende gehen, damit die bevorzugten Zuteilungen (bis 250 Aktien für Privatinvestoren) nicht gekürzt werden müssen, heißt es.

Nachdem die Aktien laut diversen Analysen (über Multiples) eher etwas teuer sind, bleibt nicht viel Spielraum für hohe Kursgewinne in den ersten Handelstagen. Jedoch, sollte die Horde mitziehen, sind Gewinne bis 10% durchaus möglich. Alles darüber hinaus wird früher oder später in einer Korrektur enden und wahrscheinlich auch zu günstigeren Kursen führen. Letztendlich entscheidet der Markt und wenn Sie unbedingt darauf spekulieren möchten, dann sollten Sie schleunigst Ihre Order abgeben.

Fazit (für mich):

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Strabag: Details zum Börsegang

StrabagNun sind die Details zum Börsegang der Strabag öffentlich. Strabag Aktien können ab heute bis längstens 17. Oktober gezeichnet werden. Die Preisspanne ist zwischen 42 und 48, also nicht über 50 (wohl auch als Absicherung gegen mögliche Börsenturbulenzen). Das ist zwar etwas günstiger als befürchtet, jedoch trotzdem relativ teuer, zumindest an der oberen Preisspanne (siehe folgenden Artikel). Aber auch psychologisch wird damit eine wichtige Marke vermieden (Stichwort: Sonderangebot 9,99 Euro). Für Privatanleger gibt es bis 250 Aktien eine bevorzugte Zeichnung (bei den Raiffeisenbanken, Erste Bank und Sparkassen, brokerjet). Eine ‘Bestens-Order’ für Privatanleger die unbedingt dabeisein möchten ist unerlässlich. Die vorzeitige Schließung des Orderbuchs ist durchaus möglich. Die Strabag soll bereits am zweiten Tag in den ATX aufgenommen werden (positiv).

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Strabag IPO-Veranstaltungen: Linz, Wien

StrabagEine Roadshow anlässlich des Börsegang der Strabag gibt es auch für Privatanleger. Diese Veranstaltung wird jedoch nicht vom Unternehmen selbst organisiert sondern von den Emissionsbanken Erste Bank und Raiffeisen abgehalten.

08.10. in Wien: STRABAG Space, Donau-City-Straße 9, 1220 Wien; 19 Uhr

10.10. in Linz: Lentos Kunstmuseum, Ernst-Koref-Promenade 1, 4020 Linz; 19 Uhr

Linz ist leider schon ausgebucht, sonst wäre ich wahrscheinlich hingegangen. Wenn Sie in Wien sind, können Sie sich dort einmal umschauen. In Wien gibt es noch Plätze. Für Reservierungen kontaktieren Sie Ihren Bank-Berater.


Strabag teurer als erwartet, Angst vor Absage

StrabagAm Wochenende war noch die Rede von 45,5 Euro als möglicher Preis für die Strabag Aktien. Heute kam die Meldung, dass die Preisspanne für die Aktien zwischen 44 und 51 Euro sein könnte, also noch teurer als erwartet. Bei 114 Mio. Aktien ist die Strabag somit zwischen 5,0 und 5,8 Mrd. Euro wert. Für manche etwas übertrieben.

Die Nachfrage dürfte aber stimmen. Privatanleger scheinen die hohen KGVs nicht abzuschrecken, viele Instis werden wohl auch mitziehen. Einziger Wermutstropfen ist die Angst vor einer neurlichen kurzfristigen Absage des Börseganges wenn der Preis nicht stimmen sollte oder die Nachfrage überraschend nachlassen würde.

To be continued…


Strabag Aktien ein teurer Spaß

StrabagDass Haselsteiner, Deripaska und Raiffeisen eine gute Story verkaufen ist unbestritten. Vor allem Dank Putin Freund und Oligarch Oleg Deripashka darf der Konzern mit enormen Wachstumsaussichten die Investoren anpumpen. Denn zuerst soll Sotschi 2014 quasi neu gebaut und danach ganz Russland von Strabag renoviert werden.

Dank dieser Aussichten wird die Strabag Aktie zu einem teuren Investment. Das für heuer errechnete KGV von 28 liegt weit über dem branchenüblichen Wert von 15. In zwei Jahren soll jedoch das KGV auf 15 sinken. Die von Dresdner Kleinwort durchgeführte Analyse spricht von 45,5 Euro je Aktie die beim Börsegang eingenommen werden sollen.

Mehr dazu und zu den Risiken später.

Quelle: derStandard