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Aktien: 2013 Jahr der Banken?

Heuer soll das Jahr der geprügelten Bankenaktien werden, schreiben die Analysten. Die ausgestandene Eurokrise, das Ende der Finanzkrise und nun wird auch Basel sanfter und gibt den Banken mehr Zeit und Spielraum.
Andererseits bleiben die Zinsen niedrig (auch pro Aktien) und die Konkurrenz unter den Banken sehr hoch. Also ganz blind würde ich nicht den Analysten vertrauen, aber es besteht die Chance dass sich die Bankenaktien (weiter) stark erholen.

Ganz besonders gut gefällt mir der Chart der Raiffeisen Bank International. Mehr als etwa der der Erste Group, wo mir der Kursanstieg zu rasant erscheint. Die RBI hingegen pausiert nun etwas und sammelt Kraft fur einen Anstieg über 34 Euro. Hier bietet sich ein Einstieg an (stop buy Limit). 40 Euro sollte dann drinnen sein, also 15-20%. Bei gutem Umfeld auch noch deutlich darüber.

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Die dümmste Aktienstrategie ist es einfach nur auf die Dividendenrendite zu schauen

Schaut man sich die Kursentwicklung jener Aktien an, die in den vergangenen Jahren eine hohe Dividendenrendite hatten (und teilweise noch haben), dann findet man einen gemeinsamen Nenner. In Summe weisen diese Aktien hohe Verluste auf. Siehe beispielsweise Versorgeraktien (E.On, RWE, …) oder auch die Telekom-Riesen (wie Telekom Austria, Deutsche Telekom oder France Telekom).

Nicht die Dividendenrendite zählt, sondern die Zukunftserwartung

Die hohe Dividendenrendite bringt an und für sich nicht viel, wenn das Unternehmen in einem Geschäft tätig ist, dass immer weniger Ertrag abwirft. Fallende Abnehmerpreise (Enerigeversorger) oder steigende Konkurrenz (Telekoms) drücken die Marge. Fallender Gewinn bedeutet fallende Gewinnausschüttungen. Zwar bleibt die Dividendenrendite hoch, doch dies nur da der Aktienkurs fällt und fällt.

Ja Dividenden federn den Kursverfall etwas ab, doch erleide ich als Investor in Summe weiterhin hohe Verluste. Wenn ein Aktienfondsmanager meint, man solle doch in dividendenstarke Aktien investieren, dann mag das für ihn relevant sein, da er als Aktienfondsmanager (beinahe) immer zu 100% in Aktien investiert sein muss. Hier helfen ihm die Dividenden etwas über die Runden. Doch für einen Aktieninvestor ist das kein wirklicher Trost. Dann sollte eher verkaufen und auf bessere Börsenzeiten warten die Devise lauten.

Sicherlich gibt es auch Außnahmen für diese These, doch spielen dabei oftmals Sonderfaktoren (wie z.B. Übernahmekanditdat oder starker Bullenmarkt) eine besondere Rolle.

Viel Erfolg beim Investieren!

Symrise, symrise looks like a new 52-week-high

So lange haben wir darauf gewartet, dass die Symrise Aktie endlich aus dem Seitwärtstrend ausbricht und jetzt marschiert sie von Hoch zu Hoch. Der Trend sollte sich eigentlich fortsetzen können. Fundamental siehts ja schon langer gut aus. Stetiges Wachstum bei guter Rendite. Am 11. November kommen dann auch Zahlen. Ach ja, war da nicht mal was mit Dax? Von der Kapitalisierung passt das schon.

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Bei Symrise fällt mir immer ein Lied von Nelly Furtado ein, nur beginnt das mit “sunrise”. Sollte eine Anspielung sein. Checkt wahrscheinlich außer mir niemand auf Anhieb? ;)

Traden in den USA: Die Sache mit den Kosten und der Währung

Prinzipiell stehe ich auf den amerikanischen Aktienmarkt, dem besten, größten und liquidesten Eigenkapitalmarkt der Welt, quasi Vorbild für alle anderen.
Klar dass man da gerne dabei sein möchte. Nun gibt es da ein paar Punkte die man klären sollte bevor man dort tätig wird:

1. Tradingkosten: Hier trennt sich auch die Spreu vom Weizen. Die Hausbank kann da normalerweise nicht mit. Da ist jede teuer. Am besten einen Onlinebroker. Am günstigsten sind die US/UK Broker wie Interactive Brokers. Das Problem, Steuern muss man selbst abführen. Und hier liegt der Hund im Detail vergraben. Dank der neuen Wertpapier-KESt kann man das eigentlich heideln, da es für die meisten zu aufwendig und umständlich ist. Schade.
Macht aber fast nix, denn der nächst günstigste Broker ist beispielsweise flatex. Im Vergleich zu Interactive teueuer, aber dafür übernehmen die das mit den Steuern.

2. Währungsentwicklung: leider ist es mit dem USD meistens so dass, wenn der Dollar stärker wird, die Aktienmärkte fallen und das drückt den Aufwertungsgewinn. Und vice versa wenn die Märkte steigen schwächt der negative Dollar die Performance. Klar! Die Herausforderung besteht darin Aktien zu finden die steigen UND den Dollar outperformen. Nicht ganz einfach aber möglich.

Wenn diese beiden Punkte erledigt berücksichtigt werden, können NYSE, NASDAQ und Co. Kommen. ;)

Viel Spaß dabei.
Fils