Buchrezension: Hedge Hunters (Bloomberg Press)

Hedge Hunters CoverHedge Fund Masters on the Rewards, the Risk and Reckoning

Katherine Burton, eine Bloomberg Journalistin, hat 2007 innerhalb von sechs Monaten Interviews mit den bekanntesten amerikanischen Hedge Fonds Managern geführt und in diesem Buch ihre Ergebnisse veröffentlich. Jedes Kapitel ist einem anderen Hedge Fonds Gründer gewidmet.

So erfährt man v.a. welche unterschiedlichen Strategien die einzelnen Herren (leider keine Frau dabei) verfolgen. Viele betreiben Stock Picking, sind jedoch nicht nur long, sondern oftmals auch short investiert. Das zeichnet Hedge Fonds eben auch aus. Einige haben sich auf Commodities spezialisiert (Öl, Gas, Weizen,…). Anderer wiederrum traden hochriskante Junk Bonds, Währungen und was ihnen in die Hände fällt (bsp. Schuldverschreibungen von Zaire).

Während einige Leverage nutzen, würden andere niemals Fremdkapital zum Spekulieren aufnehmen. Hedgen ist auch nicht jedermanns Sache. Ob und wie sie hedgen, durch Optionen oder Leerverkäufe, das erklären sie ebenfalls in diesem Buch.

Eines haben die Fonds Manager gemeinsam. Sie alle arbeiten sehr hart und müssen wie Kleinanleger mit ähnlichen Problemen kämpfen um die erforderliche Rendite zu erzielen und ihre Management Fees und Boni einstrechen zu können, denn davon leben sie ja schließlich.

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Buch: Finanzgenie oder Bankrotteur – wie psychische Effekte an der Börse wirken

FinanzgenieDass es an den Börsen meistens nicht mit rechten Dingen zugeht, ist wohl nichts Neues. Übertreibungen bei den Kursen nach unten wie nach oben sind ganz normal. Schlechte Nachrichten führen oftmals zu einem überproportional starken Kursverfall, bei guten Nachrichten kaufen Anleger bis in den Himmel. Dass dahinter fast immer die menschliche Psyche steckt, sollten Sie eigentlich auch wissen. Angst und Gier sind die unsichtbaren Hände der Märkte.

Es gibt zahlreiche menschliche Denkverhalten, die die Anleger immer wieder in Entscheidungsfallen locken können. Genau diese Effekte werden in diesem Buch sehr ausführlich und mit wissenschaftlichen Ansätzen behandelt. Nach den Ursachen werden auch Lösungsvorschläge präsentiert. So können Sie sich Ratschläge holen, wie Sie ganz sachlich und nüchtern an den Markt herantreten können.

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Buch: Machtschock. Ein Roman über das Ende des Managements, wie wir es kennen

MachtschockFolgendes Buch habe ich neulich gelesen: Machtschock. Ein Roman über das Ende des Managements, wie wir es kennen. Autor ist Edgar K. Geffroy.

Der Autor beschreibt in Romanform wie das „Unternehmen der Zukunft“ aussehen muss, um überlebensfähig zu bleiben. Edgar K. Geffroy stellt darin einige überraschende Thesen auf und stellt das bisherige betriebswirtschaftliche Denken total auf den Kopf. In der Geschichte geht es um einen überforderten Unternehmer, der mithilfe einer „Seelen-Malerin“, sein Unternehmen neu positionieren muss um weiterhin Finanzmittel von der Hausbank zu bekommen.

Die Geschichte ist zwar ganz nett, aber teilweise etwas naiv erzählt. Gut fand ich die Wiederholungen und Zusammenfassungen der Management-Lektionen. Für Unternehmen, Manager und Menschen die sich für Strategie und strategisches Management interessieren, kann ich das Buch empfehlen. Da ist für jeden etwas dabei.