Ein Faktor der bisher so nicht abzusehen war, könnte den Euro stärker treffen und ihn weiter schwächen (v.a. gegenüber dem Dollar). Gestern wurde das Länderrating von Griechenland durch Standard & Poor’s herabgesetzt (auf ein A-). Dies ist damit das schlechteste Rating aller Euro-Länder. Heute gibt es erste Gerüchte, dass Irland möglicherweise bald Finanzhilfen vom IMF beantragen könnte (Iren dementieren). Spanien ist ein weiterer Wackelkandidat. Eine zusätzliche Belastung für die Euro-Länder (Österreich, Italien) könnten große Kreditausfälle in Osteuropa darstellen. Denn wenn die in CEE engagierten Banken (Raiffeisen Int., Erste Bank, Unicredit, …) weitere staatliche Hilfe benötigen würden, auch durch (Teil-)Verstaatlichungen, könnten die Ratings dieser Länder unter Druck kommen. Die Folge wäre ein schwächerer Euro.




