Währungen

EUR/USD: Fall unter 200-Tage-Linie lädt zum shorten ein

Vergangene Woche fiel der Euro/Dollar-Kurs unter die 200-Tage Linie. In der Vergangenheit ist der Fall unter diese Marke niemals gut für den Euro ausgegangen. Daher gehe ich Euro short und Dollar long. In der Praxis bedeutet dies den Kauf eines Puts auf den Euro/Dollar Wechselkurs.

Dollar vor weiterer Aufwertung bis Jahresende?

Der US-Dollar hat sich in den vergangen Wochen bereits Stärke bewiesen, von 1,51 EUR/USD auf 1,42 EUR/USD (aktuell: 1,45 EUR/USD). Wiederholt sich die Geschichte, so könnte der Dollar bis Jahresende weiter an Boden gewinnen. Spätestens dann erwarten Analysten eine Anhelbung der US-Leitzinsen. Und die Folge für Rohstoffe und Gold? Sicherlich nicht so positiv. Doch nach der Zinsanhebung könnte sich das Blatt auch rasch wieder wenden.

Quelle: Deutsche Bank

EUR/USD: Bullishe Flagge perfekt

Nachdem ich mich in den vergangenen Tagen etwas mit dem EUR/USD Verlauf beschäftigt habe und sogar short gewesen bin, wurde ich heute bei 1,40 ausgestoppt. Der Chart zeigt aktuell eine bullishe Formation, genauer eine bullishe Flagge. Nach dem Übertritt über die 200-Tage-Linie, ist der Kurs deutlich abgehoben. Nach einer kurzen Konsolidierung, hat sich heute ein erneutes Long-Kurssignal ergeben. In den nächsten Tage werde ich hier möglicherweise etwas unternehmen.

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Währungen: Dollar vor Abwertung?

Der EUR/USD Wechselkurs kratzt am Abwärtstrend. Chartanalysten sind schon längst bullish, da sie aktuell eine Flage sehen. Ein etwaiger Anstieg bis 1,40 steht also im Raum. OS/Turbos gäbs zur genüge.

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Eine Schwächung des Euro von innen

Ein Faktor der bisher so nicht abzusehen war, könnte den Euro stärker treffen und ihn weiter schwächen (v.a. gegenüber dem Dollar). Gestern wurde das Länderrating von Griechenland durch Standard & Poor’s herabgesetzt (auf ein A-). Dies ist damit das schlechteste Rating aller Euro-Länder. Heute gibt es erste Gerüchte, dass Irland möglicherweise bald Finanzhilfen vom IMF beantragen könnte (Iren dementieren). Spanien ist ein weiterer Wackelkandidat. Eine zusätzliche Belastung für die Euro-Länder (Österreich, Italien) könnten große Kreditausfälle in Osteuropa darstellen. Denn wenn die in CEE engagierten Banken (Raiffeisen Int., Erste Bank, Unicredit, …) weitere staatliche Hilfe benötigen würden, auch durch (Teil-)Verstaatlichungen, könnten die Ratings dieser Länder unter Druck kommen. Die Folge wäre ein schwächerer Euro.