
Quelle: The Economist via Pragcap

Quelle: The Economist via Pragcap
Keine Währung bleibt ewig eine Welt-Leitwährung. So auch beim Dollar. Irgendwann (für manche früher) wird der Dollar seine Funktion wohl als Welt-Leitwährung verlieren. Damit einhergehen dürften auch die USA irgendwann weltweit dominante Position verlieren, möglicherweise an China oder Indien. Künftig ist dann der Yuan oder die Indische Rupie die Welt-Leitwährung Nr. 1.
Quelle: Source: JPM, Hong Kong Monetary Authority, December 2011 via Zerohedge
Schon vorweg: Es wird jetzt sehr theoretisch.
Vor allem die Britischen Banken rechnen derzeit das Ende des Euro nach. Aber auch die EZB und die nationalen Notenbanken werden wohl nicht ganz untätig sein.
Die Analysten der ING in London haben simuliert, wie sich ein Euro Zusammenbruch und die Einführung der alten Währungen auf die jeweilige Währung auswirken könnte (aus Sicht des britischen Pfunds).
So würde die griechische Drachme wohl am stärksten abwerten. Die D-Mark am stärksten aufwerten.
Die wichtigsten Vorlaufindikatoren und das Konsumentenvertrauen haben sich stark eingetrübt. Dementsprechend sollte sich das globale Wachstum weiter verlangsamen. Zusätzliche Abwärtsrisiken kommen von der Eurozone Staatsverschuldungskrise, welche auch zunehmend Auswirkungen auf die Realwirtschaft haben sollte.
ANLEIHEN
Obwohl wir mittelfristig eher mit moderaten Renditeanstiegen rechnen, sehen wir im Q4 auch Abwärtsrisiken. Bei Firmenanleihen sollten gute Fundamentaldaten Investment Grade-Anleihen unterstützen. High Yield-Unternehmensanleihen sollten gemieden werden.
WÄHRUNGEN
Der Euro sollte in Folge der Verschuldungskrise weiterhin unter Druck bleiben, insbesondere falls Zinssenkungen in der Eurozone absehbar wären. Dies sollte sowohl den Dollar als auch den Yen relativ zum Euro gesehen unterstützen, auch durch den Wegfall anderer „sicherer Häfen“. Gold sollte vom fragilen Umfeld und den negative Realzinsen rund um den Globus profitieren.
AKTIEN
Wir sehen in einigen Märkten Anzeichen einer Bodenbildung und erwarten aufgrund der
stark ausgeprägt negativen Einstellung zu Aktien das Potenzial für einen leichten Anstieg in Q4.
Report: Link
English Version:
Economy
Economic growth will be very moderate in the Eurozone and the USA, and a recession cannot be ruled out. Growth rates have also recently edged lower in the emerging ecomomies. The high inflation in that region remains a problem and caps the potential of interest rate cuts.
BONDS
Key-lending rates should remain low, or even be cut, on a global scale due to the existing uncertainties and the fragile economic situation. Although we expect yields to rise moderately in the medium term, we also see downside risks for the fourth quarter. Good company fundamentals should support investment grade corporate bonds, whereas we would advise against taking positions in high-yield government bonds.
CURRENCIES
The euro should remain under pressure due to the government debt crisis, especially if interest rate cuts were to become probable in the Eurozone. This should support both the US dollar and the yen relative to the euro, not the least due to the disappearance of other safe havens. Gold should climb to US 1,834 per ounce.
EQUITIES
Shares have probably priced in the majority of the feared economic decline already. The earnings estimates of the companies have recently been revised downwards, but the absolute earnings level remains high. We can see clear signs of bottoming out in some markets as well as potential for a slight increase in the fourth quarter due to the extremely negative attitude towards equities in the past weeks.
Quelle: Erste Group Research