Ob kurz oder langfristig, Gold bleibt begehrt (Einschätzung Juli 2011)

–> Der Goldpreis bleibt auch weiterhin kurz bis mittelfristig aufgrund zahlreicher Faktoren gut unterstützt
Argumente:
+ Verunsicherung wegen Debatte um Griechenland
+ Fallende Renditen der US-Anleihen stütz das Anlegerinteresse an Gold
+ EZB signalisiert keine aggressiven Zinserhöhungen
- am Goldmarkt ist die Marke von 1.550 USD ein starker technischer Widerstand

–> Langfristig bleibt Gold interessant, als Beimischung und für Absicherung weiterhin halten
Argumente:

+ Aufwärtstrend intakt
+ als Absicherung gegen Krisen (etwaige Staatspleiten oder stark steigende Inflation)
+ hohe Investmentnachfrage (z.B. Gold-ETFs/ETCs)
+ Notenbanken kaufen Gold zur Diversifikation der Währungsreserven
+ limitiertes Goldangebot, tendenziell weiter fallend
- etwaiger starker Aufschwung der Wirtschaft und damit stärkerer Anstieg der (Real)Zinsen, was aber in naher Zukunft unrealistisch erscheint


Gold Einschätzung Juni 2011

–> kurzfristige Entwicklung: Konsolidierung
- Rohstoffkorrektur belastet auch Gold
+ Verunsicherung wegen Debatte um Griechenland stützt

–> langfristiger Aufwärtstrend intakt, als Beimischung und für Absicherung weiterhin halten
+ als Absicherung gegen Krisen (etwaige Staatspleiten oder stark steigende Inflation)
+ hohe Investmentnachfrage (z.B. Gold-ETFs/ETCs)
+ Notenbanken kaufen Gold zur Diversifikation der Währungsreserven
+ limitiertes Goldangebot, tendenziell weiter fallend

- etwaiger starker Aufschwung der Wirtschaft und damit stärkerer Anstieg der (Real)Zinsen würde sich tendenziell negativ auswirken

Quelle: diverse Analysen (DB, CS, GS)

Chart:


Ölpreis Einschätzung Juni 2011

–> Kurzfristige Erwartung (für die nächsten Wochen): Stabilisierung nach Korrektur (=Seitwärtsphase)
- Weltweite Nachfrage 2011 schwächer als 2010
- hohe Ölpreise drücken Nachfrage, US-Nachfrage schwächer als erwartet
- Börsen verschärfen Regeln für Händler (höhere Margin-Anforderungen machen Spekulation teurer)
- ausreichendes weltweites Angebot
+ geopolitische Spannungen (Nordafrika und Golfregion) als potenzieller Risikofaktor
+ Überverkaufte charttechnische Lage

–> Mittelfristig: volatile Seitwärtsphase für die nächsten Monate (100 – 120 USD je Barrel )
+ robuste globale Wirtschaftstätigkeit
- ausreichendes Angebot

Quelle: div. Analysen (GS, DB, CS, …)


Game Over für Rohstoffspekulanten?

Die DB hat in einem aktuellen Bericht die Margin Veränderungen der letzten Monate für unterschiedliche Rohstoffe aufgelistet.

Fazit: Rohstoffspekulation wird nicht verboten aber sehr teuer. Ein Schritt der Regierung um die Spekulation einzudämmen.

Ähnliche Entwicklungen sind auch bei den anderen handelbaren Rohstoffen zu beobachten.

Quelle: DB


Welt Öl-Nachfrage: Das schaut nicht gut aus

Kein Wunder, dass sich derzeit einige Öl-Spekulanten die Finger verbrennen. Die Nachfrage in den ersten drei Monaten geht deutlich zurück.

China dämpft mit Leitzinserhöhungen, die US-Wirtschaft stottert ebenfalls (aufgrund des hohen Ölpreises). Hoffen wir mal, dass in der zweiten Jahreshälfte die Chinesen wieder aufwachen, bzw. mit den niedrigeren Rohstoffpreisen auch die Nachfrage wieder anzieht.

Quelle: EIA