Sauft Allianz mit Dresdner ab?

Allianz LogoDresdner BankDie einzige Frage lautet: Wann wird Dresdner Bank verkauft?

Von der Seite des Kapitalmarktes kommt das Management der Allianz aufgrund des fallenden Aktienkurses unter Druck. Dieses könnte möglicherweise dazu gezwungen sein den Unsicherheitsfaktor Dresdner Bank endlich auszuschalten und sich auf das Versicherungsgeschäft zu konzentrieren. Schließlich dürfte der aktuelle Kurssturz auf dem verlustreichen Investmentbanking-Geschäft der Dresdner zurückzuführen sein. Wie hoch ist der Abschreibungsbedarf?

Ohne Dresdner Bank wäre die Allianz Dank des bestens laufenden Geschäfts (wenn die Prognosen des Management stimmen) wahrscheinlich nicht so abgestraft worden. Findet sich nicht bald eine Lösung, könnte die Aktie demnächst 100 Euro wert sein (abhängig von den Zahlen am Donnerstag). Aktuell kämpft sie ja bereits mit der Unterstützung bei etwa 115 Euro.

Allianz Chartanalyse

Aktuelle Aktionärsstruktur:

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DAX: Hopp oder Tropp

Von Dynamik ist heute nicht so viel zu spüren auf den Märkten und der DAX plagt sich noch immer mit der 7000er Marke. Zwar ist ein kleiner Aufwärtstrend sichtbar, der Markt tut sich schwer sich von diesem Widerstand zu lösen und weiter nördlich zu marschieren. Üblicherweise wird so ein Dreieck nach oben aufgelöst, zumeist mit einem deutlichen Sprung. Nachdem aber der Versuch die wichtige obere Marke zu überschreiten bereits einige Male misslungen ist, sollte man sich nicht auf eine Kursexplosion verlassen, sondern eher die Jahrestiefs im Auge behalten.

DAX Chartanalyse


ATX: Vorsichtige Bodenbildung

Der ATX ist gerade dabei einen Boden auf dem aktuellen Niveau, zwischen der unteren Unterstützung 3600/3700 und dem oberen Widerstand bei 4000 Punkten zu bilden. Daher könnte der Index noch eine Weile seitwärts laufen. Neue Jahrestiefststände sind aber jederzeit möglich, da Unsicherheit und Volatilität immer noch vorherrschen. Entwarnung gäbe es erst, wenn der ATX den Abwärtstrend seit Mitte vergangenen Jahres durchbrechen würde, etwa ab 4100/4200, was aber derzeit äußerst unwahrscheinlich aussieht.

ATX Chartanalyse


Uniqa: Was ist da im Busch?

Uniqa LogoBei Uniqa bricht der Aktienkurs weg, auch wenn es heute eine kleine charttechnische Erholung gegeben hat. Die Aktie befindet sich aber eindeutig im freien Fall. Und den Grund dafür weiß wohl niemand. Somit tauchen natürlich Gerüchte auf, bsp. über weitere Abschreibungen bei den ABS Investments. Schließlich ist das Volumen des eigenen ABS-Portfolios mit 1,2 Mrd. Euro nicht gerade klein. Das Ausmaß der Abschreibungen kann  laut Unternehmen noch nicht eindeutig beziffert werden.

Der Absturz sollte durch die Unterstützung bei 15 Euro zunächst etwas abgebremst werden. Dass dort der ‘Boden’ ist, darauf darf man sich nicht verlassen.

Uniqa Chartanalyse


Wienerberger: Der 30er wackelt ordentlich

Wienerberger LogoEs sieht so aus als ob es die Wienerberger Aktien bald (deutlich) unter 30 Euro geben würde. Dem Aktienkurs fehlt es einfach an Impulsen. Die vorgelegten Bilanzzahlen sorgten zwar kurzfristig für Erleichterung, es gibt aber Unsicherheiten über die künftige Entwicklung des Ziegelgeschäfts (meint zumindest  die Citigroup). Da helfen auch die bescheidenen Kaufempfehlungen der Analysten nichts. Die Kursziele wurden ordentlich zurückgefahren.

Wienerberger Chartanalyse