Die folgende grobe Aufstellung der Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken soll Investoren bei ihrer Entscheidungsfindung, ob sie den AMAG Aktien zeichnen sollen oder nicht, eine kleine Hilfestellung bieten.
Pro:
+ anhaltend steigende Nachfrage nach Aluminium
+ Aluminiumwalzprodukte und Spezialprodukte mit unterschiedlichsten Anwendungen
+ 20% Beteiligung am kanadischen Primäraluminium Hersteller Alouette (kostengünstiger Produktion durch Strom aus Wasserkraft)
+ Profitabilität (ROE ca. 14% für 2011e)
+ Eigenkapitalquote: 50% (nach IPO)
+ Stabile Kernaktionäre: RLB OÖ & Co. (Banken, Versicherungen, …)
Neutral:
+/- lediglich stabiles bis leicht wachsendes Gewinnwachstum erwartet
Kontra:
- reine Geldbeschaffungsmaßnahme für den PE Fonds One Equity Partners („Heuschrecke“)
- Entfall der Übernahmephantasie durch Sperrminorität (ober)österreichischer Aktionäre (Mitarbeiter, RLB OÖ, …)
- Verkauf der restlichen Anteile über Börse (nach 180 Lock-up Frist) könnte Kurs drücken, bzw. Kurspotenzial limitieren
- sehr stark konjunkturabhängig („Rohstoffwette“)
FAZIT:
Kein Highflyer, aber auch kein Rohrkrepierer => Market perform.
Auf Deutsch: das was der Aktienmarkt macht, wird auch die AMAG machen.
Alles klar?
Quellen: AMAG, Börse Express, Wirtschaftsblatt, Unicredit