Aktuelle Index-Bewertungen: ATX, DAX, Eurostoxx 50, SMI, S&P 500, NASDAQ, FTSE, MSCI World

 

  Indexstand KGV KBV Div.Rendite
  20.10.2011 aktuell 2011e 2012e aktuell aktuell
Euro Stoxx 50 2.330 9,6 8,7 8,1 1,1 5,1%
DAX 5.914 10,4 9,4 8,5 1,2 4,1%
FTSE 100 5.450 10,5 9,6 8,8 1,6 3,8%
SMI 5.700 14,2 12,4 10,8 2,1 2,6%
ATX 1.952 9,3 10,6 7,8 0,8 3,8%
S&P 500 1.225 13,1 12,2 11,0 2,0 2,2%
NASDAQ 2.657 20,2 15,8 13,1 2,6 1,0%
NIKKEI 225 8.773 16,2 14,0 12,3 1,1 2,1%
MSCI WORLD 1.178 12,6 11,6 10,4 1,6 2,9%

Quelle: Bloomberg


Dauer von Bärenmärkten im Durchschnitt anhand des Dow Jones Index

Wir befinden uns nach wie vor in einem Bärenmarkt. Die letzten Tage waren wohl eine leichte technische Erholung. Eine nachhaltige Erholung ist das sicherlich nicht, da die fundamentalen Probleme noch ungelöst sind.

Durchschnittlicher Bärenmarkt Abschwung (1899-2009): -37%

Durchschnittlicher Bärenmarkt Abschwung (1945-2009): -30%

2011 Bärenmarkt Abschwung: -19%

Quelle: Pragcap


Erste Bank Global Strategy Q4 2011

Die wichtigsten Vorlaufindikatoren und das Konsumentenvertrauen haben sich stark eingetrübt. Dementsprechend sollte sich das globale Wachstum weiter verlangsamen. Zusätzliche Abwärtsrisiken kommen von der Eurozone Staatsverschuldungskrise, welche auch zunehmend Auswirkungen auf die Realwirtschaft haben sollte.

ANLEIHEN
Obwohl wir mittelfristig eher mit moderaten Renditeanstiegen rechnen, sehen wir im Q4 auch Abwärtsrisiken. Bei Firmenanleihen sollten gute Fundamentaldaten Investment Grade-Anleihen unterstützen. High Yield-Unternehmensanleihen sollten gemieden werden.

WÄHRUNGEN
Der Euro sollte in Folge der Verschuldungskrise weiterhin unter Druck bleiben, insbesondere falls Zinssenkungen in der Eurozone absehbar wären. Dies sollte sowohl den Dollar als auch den Yen relativ zum Euro gesehen unterstützen, auch durch den Wegfall anderer „sicherer Häfen“. Gold sollte vom fragilen Umfeld und den negative Realzinsen rund um den Globus profitieren.

AKTIEN
Wir sehen in einigen Märkten Anzeichen einer Bodenbildung und erwarten aufgrund der
stark ausgeprägt negativen Einstellung zu Aktien das Potenzial für einen leichten Anstieg in Q4.

Report: Link

 

English Version:

Economy
Economic growth will be very moderate in the Eurozone and the USA, and a recession cannot be ruled out. Growth rates have also recently edged lower in the emerging ecomomies. The high inflation in that region remains a problem and caps the potential of interest rate cuts.

BONDS
Key-lending rates should remain low, or even be cut, on a global scale due to the existing uncertainties and the fragile economic situation. Although we expect yields to rise moderately in the medium term, we also see downside risks for the fourth quarter. Good company fundamentals should support investment grade corporate bonds, whereas we would advise against taking positions in high-yield government bonds.

CURRENCIES
The euro should remain under pressure due to the government debt crisis, especially if interest rate cuts were to become probable in the Eurozone. This should support both the US dollar and the yen relative to the euro, not the least due to the disappearance of other safe havens. Gold should climb to US 1,834 per ounce.

EQUITIES
Shares have probably priced in the majority of the feared economic decline already. The earnings estimates of the companies have recently been revised downwards, but the absolute earnings level remains high. We can see clear signs of bottoming out in some markets as well as potential for a slight increase in the fourth quarter due to the extremely negative attitude towards equities in the past weeks.

Report: Link

Quelle: Erste Group Research


DAX: Bullenfalle sehr wahrscheinlich. Weiterhin Kurs unter 5000 möglich.

Charttechnisch betrachtet konnte der DAX gestern den kurzfristigen Abwärtstrend durchbrechen. Das starke Plus könnte auf Eindeckungen von Leerverkäufern zurückzuführen sein. An der fundamentalen Situation hat sich nichts verändert. Die US-Indizes notieren weiterhin im Abwärtstrend. Beim DAX könnte die Lücke im Bereich von 5400 Punkten noch geschlossen werden. Die Wahrscheinlichkeit, dass wir sogar noch unter 5000 fallen ist meiner Meinung nach hoch.
Long Spekulanten also vorsicht vor einer möglichen Bullenfalle. Sollte sich der Ausbruch jedoch bestätigen und das Volumen weiter anziehen, ist mal Platz bis 6000. Die nächsten Tage sind entscheidend.