Heiler Software AG: Achtung heute letzter Tag des 2. Aktienrückkaufprogramms

Bis heute hat die Heiler Software AG über die Börse eigene Aktien zurückgekauft. Dies hat sich sicherlich stützend auf den Aktienkurs ausgewirkt. Die Frage ist, werden die Aktienrückkäufe fortgesetzt? Dafür muss erst der Aufsichtsrat sein OK geben. Prinzipiell ist das Unternehmen laut Hauptversammlungsbeschluss berechtig Aktien bis zu 10% des Grundkapitals zurückzukaufen. Bisher wurden auch 400.000 Aktien über die Börse erworben. Das entspricht ca. 3,42% aller Aktien.
Ich hoffe mal, dass die Aktienrückkäufe weitergehen. Das Unternehmen verfügt über genügend Cash und die Eigenkapitalquote ist mit 80% sehr gut. Also, hoffen wir mal auf ein Weihnachtsgeschenk des Heiler Aufsichtsrates. Am 16.12. kommen dann die Jahreszahlen, die das Weihnachtsfest dann zusätzlich verschönern.


Die Kapitalerhöhung von Buch.de: Warum unbedingt zeichnen

Auf den ersten Blick ist eine Kapitalerhöhung natürlich nicht undbedingt etwas erfreuliches, schon gar nicht in der aktuellen Situation wo die meisten Kapitalerhöhungen von Banken kommen, da diese aufgrund verschärfter Vorschriften gezwungen werden mehr Eigen- bzw. Kernkapital zu halten.

Im Fall der Buch.de Aktie ist dies jedoch etwas anders. Das Unternehmen hätte eigentlich genügend Geld um die laufenden Investitionen und auch für die Erweiterungsinvestitionen (liquide Mittel ca. 17 Mio. Euro) zu finanzieren. Die Verschuldung beträgt knapp eine halbe Million Euro. Die Eigenkapitalquote liegt bei mehr als 60%. Warum dann die Kapitalerhöhung?^

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Wer kauft noch Commerzbank Aktien?

Sollte es tatsächlich zu einer zweiten (eigentlich die dritte, da die erste auf zwei Tranchen ausgelegt war) Kapitalerhöhung innerhalb des heurigen Jahres bei der Commerzbank kommen, traue ich mich wetten, dass niemand mehr neue Aktien erwerben würde. Warum nicht?

Erstens weiß niemand wirklich was man da für ein Unternehmen tatsächlich kauft. Welche und wie viele Giftpapiere sind tatsächlich noch in der Bilanz der Bank versteckt? Wie viele Staatsanleihen von welchen Ländern sind enthalten? Die Unklarheiten und folglich auch die Risiken sind groß.

Zweitens werden die Aktien wohl zu einem sehr niedrigen Kurs (wahrscheinlich dann unter 1 Euro) in den Markt kommen. Für die bestehenden Aktionäre und für diejenigen die bei der Kapitalerhöhung vor ein paar Monaten mitgemacht haben ist die Kursentwicklung eine Katastrophe. Auf -60% Kursverlust sitzen jene, die damals gezeichnet haben. Sie investieren in ein Unternehmen, das offentlich nicht erfolgreich arbeitet.

Drittens: wer kann eigentlich sagen, dass es das letzte Mal ist, dass die Aktionäre zur Kasse gebeten werden? Niemand. Solange die Risiken nicht geklärt sind, sollte wohl jeder vernünftige Aktionär die Finger von der Bank lassen. Alles andere ist pure Spekulation auf dass alles wieder gut wird. Eine unrealistisch schöne Gute Nacht Geschichte.

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Aktienkommentar: SAP, AMAG, Wienerberger, Staatsdruckerei

Vier Aktien die ich kurz ansprechen möchte, da sie mir heute oder in den vergangenen Tagen besonders aufgefallen sind. Da wäre zum einen die SAP AG, dann die Wienerberger AG, die AMAG AG und die Österreichische Staatsdruckerei Holding AG.

Die SAP hat sich heuer sehr gut gehalten und notiert in der Nähe ihres Allzeithochs. Sollte es hier zu einem Sprung über die Marke von 45 € kommen, ist hier weiteres Potenzial vorhanden.
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Die Wienerberger AG notiert sehr tief, in der Nähe der kurzfristigen Unterstützung. Auch hier ist möglicherweise eine kurzfristige Aufwärtskorrektur möglich. Von einer nachhaltigen Erholung zu sprechen ist wohl verfrüht.
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Dauer von Bärenmärkten im Durchschnitt anhand des Dow Jones Index

Wir befinden uns nach wie vor in einem Bärenmarkt. Die letzten Tage waren wohl eine leichte technische Erholung. Eine nachhaltige Erholung ist das sicherlich nicht, da die fundamentalen Probleme noch ungelöst sind.

Durchschnittlicher Bärenmarkt Abschwung (1899-2009): -37%

Durchschnittlicher Bärenmarkt Abschwung (1945-2009): -30%

2011 Bärenmarkt Abschwung: -19%

Quelle: Pragcap