Auf der einen Seite kämpft Eybl International um den Klassenerhalt. Das Unternehmen hatte bereits von ein paar Jahren Probleme im laufenden Spielbetrieb. Zwar konnte man sich nach nur einer Saison schnell wieder fangen, jedoch waren die Probleme anscheinend nicht ganz beseitigt. Die jetzige Krise deutet auf strukturelle Probleme hin. Es droht der Abstieg.
Bei Polytec sieht es dagegen ganz anders aus. Durch die baldige Übernahme der Grammer AG spielt Kapitän Huemer mit seiner Mannschaft künftig im UEFA-Cup. Für die Champions League reicht es noch nicht ganz, aber in ein paar Jahren ist auch ein direktes Duell mit Continental & Co möglich.

Dass Entlassungen nicht immer steigende Börsenkurse nach sich ziehen, beweist aktuell Nokia. Eigentlich sollte der Aktienkurs steigen, da man unrentable Standorte in Deutschland schließt und die Produktion in das Billiglohnland Rumänien verlegt. Auf Dauer bringen solche Maßnahmen mehr Profit und werden von den Börsianern belohnt.
Wir erinnern uns, die Strabag Aktie kam letzten Oktober am oberen IPO-Preislimit an die Börse. Da dachten viele, dass sie zu teuer sei und das war sie auch (am oberen Limit). Heute sieht schon anders aus. Die Aktie notiert heute am unteren IPO-Preislimit von 42 Euro. Jetzt sieht die ganze Sache schon anders aus. Strabag sollte auf jeden Fall besser durch einen Wirtschaftsabschwung kommen, als manch andere Mitbewerber, da der Fokus auf Russland gerichtet ist und das dortige Wachstum höher ist, als in der EU oder gar den USA. Die Stimmung gegenüber der Aktie ist gut, der Newsflow auch. Langfristig kann man hier wohl kaum was falsch machen.