Polytec kam in den letzten Tagen heftig unter Druck. Vor allem der insgesamt gefallene Autoabsatz der Automobilhersteller im letzten Jahr dürfte für die deutlichen Verluste verantwortlich sein. Zudem sind die Aussichten auf eine Steigerung des Autoabsatzes aufgrund der angekündigten EU-Abgasrichtlinie, die ab 2012 in Kraft treten soll, alles andere als rosig. Autos sollen dadurch erheblich teurer werden. Dies führt dazu, dass die Aussichten v.a. in Europa düster erscheinen. Natürlich bleibt zu hoffen, dass die Nachfrage aus Asien und anderen Schwellenländern die prognostizierten Verkaufsrückgänge kompensieren können.
Die aktuelle Situation bringt aber auch Vorteile, denn aufgrund des schwächeren Branchenumfeldes könnte sich die Konsolidierung bei den Autoteilezulieferern weiter beschleunigen. Letztendlich werden nur noch die zuverlässigsten und kapitalkräftigsten Unternehmen übrig bleiben.
Das vergangene Jahr lief ganz gut für die Zulieferer. Dies hat Pankl Racing heute bewiesen. Für heuer und nächstes Jahr dürfte sich das Branchenwachstum wie die Gesamtwirtschaft etwas abschwächen. Jedoch nimmt die Polytec weiterhin eine Sonderstellung ein, da man mithilfe von weiteren Zukäufen, die für heuer wieder erwartet werden, weiter auf überdurchschnittlichem Wachstumskurs bleibt.
Seitens der IR würde man sich ein paar Updates wünschen.
Charttechnik: Polytec verliert überdurchschnittlich viel
Als eine der wenigen hat die Aktie des Flughafen Wien noch einen gesunden Chart. Nach fast einjähriger Seitwärtsbewegung könnte der Kurs bald wieder eine neue Gegend testen. Ein Ausbruch nachen oben über 80 Euro könnte zu kräftigen Kurssteigerungen führen. Hält der Trend bei 76 Euro nicht, dürfen wir gespannt sein, ob die untere Unterstützung bei 70 Euro hält.

Kurz und schmerzlos: das aktuelle Niveau bei Zumtobel sieht verlockend aus. Die Notierung bei 24 Euro würde sich als gute Unterstützung nach unten abieten. Das Kursziel der Analysten liegt im Schnitt bei 31 Euro.
Der Verbund plane angeblich die Gründung einer Ost-Tochter nach dem Vorbild von RBZ und Raiffeisen International. Die Verbund International AG würde die Ost-Geschäfte der Muttergesellschaft bündeln und durch ein IPOs Gelder für die weitere Ost-Expansion einsammeln.