Spätestens gestern wäre ein schöner Ausstiegszeitpunkt gewesen um den heutigen Kursabsturz der TKA-Aktie nicht mitzumachen. Heute war es schon zu spät dafür. Die Aktie startete 9 Prozent tiefer.
Dass die Zahlen schlecht ausfallen würden, hat man aufgrund der Analystenschätzungen schon gestern gewußt. Die Telekom konnte diese sogar leicht übertreffen, wie die Tabelle unten zeigt. Gleichzeitig fiel der Aktienkurs in den letzten Tagen unter den wichtigen Bereich von 17,50-18,00 Euro, was ebenfalls für einen Verkauf gesprochen hätte. Aber im Nachhinein ist man ja bekanntlich (meistens) klüger.
Erschwerend dazugekommen ist der negative Ausblick. Nächstes Jahr soll der Nettogewinn weiter kräftig sinken (-12 Prozent!), v.a. aufgrund eines höheren Zinsaufwandes durch die gestiegene Verschuldung. Diese Prognose (vom Management selbst) dürfte wohl bei manchen einen kleinen Schock verursacht haben.
Technische Analyse:
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Der Dialysegeräte-Hersteller Fresenius Medical Care (FMC) ist weltweiter Marktführer in der Dialysetechnik. Das Unternehmen bilanziert in US-Dollar. Es gibt kaum Wechselkurs-Gefahren, da Kosten und Erträge vorwiegend in US-Dollar anfallen. Auch ein Grund warum die FMC-Aktie in den letzten Monaten relativ krisenresistent war. Der Andere Grund ist, dass Medizin(technik) antizyklisch ist. Heute wurden sehr gute Zahlen präsentiert. Der Ausblick stimmt ebenfalls.
Ob der von der EnBW 