Top Aktien Picks 2012 des besten Austro Fonds Managers der letzten 20 Jahre

Friedrich Erhart, Österreich Fonds Manager von Pioneer Investments hat die Benchmark in den verganangen 22 Jahren 21 mal geschlagen. Seine vier Aktienfavoriten für das heurige Jahre gehören auch für mich zu den besten Werten in Wien, auch wenn die Aktienliquidität bei Kapsch und Amag etwas zu wünschen übrig stellt. Auf jeden Fall sollte man alle im Auge behalten.

1. Kapsch
2. OMV
3. Lenzing
4. AMAG

Quelle: Börse Express


Geld vererben im Ausland, was nun?

Der Tod eines Angehörigen bringt nicht nur die Trauer mit sich, sondern zwing die Verbliebenen auch dazu, sich mit dem Thema Erbe auseinander zu setzen. Dies kann häufig mit vielen Problemen verbunden sein, da Deutschland in Sachen Erbrecht und Familienrecht kompliziert aufgestellt ist. Die Erbschaftssteuer kann für viele Menschen eine große finanzielle Belastung werden, die wie der Tod oft unerwartet daher kommt.

Doch wie sieht es aus , wenn im Ausland angelegtes Geld vererbt werden soll? Hierbei ist es zunächst wichtig, sich über Internationales Erbrecht und Familienrecht in dem jeweiligen Land schlau zu machen. Die Erbschaftsteuer-Regeln variieren von Land zu Land. Unter Umständen fällt eine doppelte Erbschaftssteuer an, welche der europäischen Integration nach nicht zu vermeiden ist, wie der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg entschieden hat. Die doppelte Zahlung der Erbschaftssteuer liegt darin begründet, weil bei Geld-Erbschaften Deutschland auf den Wohnsitz abgestellt werden, dies in anderen Ländern wie zu Beispiel Spanien, hingegen auf den Sitz des Schuldners erfolgt. Eine Rüge ist da fast aussichtslos, denn laut EU sind die Mitgliedsstaaten nicht zu Anpassung ihrer Steuersysteme aneinander anzupassen.

Stammt eine Erbschaft widerrum von einem Auslandskonto, so kann sich jener strafbar machen, der den Betrag nicht vollständig in der Steuererklärung darlegt. Es handelt sich um Steuerhinterziehung, woraufhin die Zahlung von Hinterziehungszinsen anfällt.


Dr. Hönle AG: Ein deutscher Hidden Champion

Ich gebe zu, der Name klingt etwas komisch. Von diesem Unternehmen hatte ich bis heute auch noch nie etwas gehört. Aber das kommt wahrscheinlich auch davon, dass die Produkte, die die Dr. Hönle AG macht, nicht unbedingt Güter des täglichen Bedarf sind.

Es geht um UV-Technik im industriellen Bereich: UV Anlagen, UV Strahler, UV Messtechnik, UV Klebstoffe und Vergussmassen. Das Unternehmen ist hoch spezialisiert und Marktführer in diesem Bereich. Jedenfalls scheint das Geschäft gut zu laufen. Die Wachstumsraten des soeben zu Ende gegangenen Geschäftsjahres sind sehr gut. Auch der Ausblick, wie unten zu sehen ist, verspricht einiges. Das Management prognostizierte zuletzt sehr konservativ. Also gut möglich, dass es hier eine Überraschung gibt.

Die Firma existiert seit 1976, seit 2001 ist sie an der Börse. Der Freefloat liegt bei ca. 74%.

Aktuelle Analyse Warbug Research: klick

Fundamentaldaten:

DR HOENLE AG (DE0005157101) 2010 2011e 2012e
Umsatz 54,62 65,20 75,00
Umsatzveränderung 21% 19% 15%
Betriebsergebnis 5,55 7,30 9,30
Operative Marge (Ebit-Marge) 10,2% 11,2% 12,4%
Gewinn je Aktie 0,89 0,91 1,19
KGV 11,31 11,10 8,49
Dividendenrendite 0,00% 3,0% 3,0%
       
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Analystenkonsens 2 0 0

Quellen: Bloomberg, Unternehmen (Stand: 17.01.2011)

Neben den Zahlen und der günstigen Bewertung gefällt mir hier auch der schöne Aufwärtstrend. Auch wenn in den nächsten Wochen eher mit einer Konsolidierung zu rechnen ist. Bricht jedoch der Kurs nachhaltig über 10 Euro aus, dann sind durchaus 30% Kurspotenzial drinnen.


Evotec: Der Trendbruch bestätigt sich, Aktie beweist Relative Stärke

Die Evotec Aktie steigt heute gegen den Trend. Die für morgen angekündigten Halbjahreszahlen dürften möglicherweise besser ausfallen als erwartet. Zuletzt hat das Unternehmen sehr positive Einschätzungen von den Analysten bekommen, gestern eine Kurszielerhöhung von der DZ Bank auf 3 Euro (nach 2,80 Euro).
Charttechnisch scheint der Titel nach dem Ausbruch aus dem Abwärtstrend weiterhin interessant. Die Marke von 2,40 Euro könnte das nächste Ziel sein.