Laut Die Presse (die „Finanzexperten“ zitieren) dürfte Anfang Dezember zunächst der Ausblick von „stabil“ auf „negativ“ gesenkt werden (von Moody’s), bevor dann irgendwann Anfang 2012 das Rating tatsächlich um einen Notch gesenkt wird, also auf ein AA+. Im Markt gab es aber bereits auch Spekulationen, dass es auch ein AA werden könnten (also zwei Notches weniger).
Es gibt ja Experten, die behaupten Österreich sei weit entfernt davon das Tripple A zu verlieren. Die Verschuldung sei ja deutlich unter dem EU Durchschnitt. Und auch das Defizit sei ja nicht so hoch.

Andrerseits vergleicht man die österreichischen Daten mit jenen von Finnland oder den Niederlanden, die von der Größe her vergleichbar sind und die ebenfalls beide Tripple A haben, dann stehen wir nicht gut da. Denn dann erscheint die Bestnote rein nach Verschuldungsquote und Neuverschuldung nicht angemessen. Führt man sich dazu noch die Risiken der Banken in Osteuropa vor Augen (und den Kapitalbedarf), dann müssten wir mit einem AA auch schon zufrieden sein.
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