Bei einer Übernahme möchte ein Unternehmen eine börsenotierte Gesellschaft erwerben und bietet den Aktionären des Akquisitionsziels (im Rahmen eines öffentlichen Übernahmeangebots) einen bestimmten Preis je Aktie an, üblicherweise deutlich höher als der letzt gehandelte Kurs. Die Aktien machen innerhalb von wenigen Minuten einen riesen Satz nach oben, bis in die Nähe des Übernahmepreises, jedoch (gewöhnlich) nie darüber. Der Kurs notiert mit einem Abschlag. Warum ist das so?
Dieser Umstand ist auf zwei Faktoren zurückzuführen: Erstens ist die Übernahme mit Unsicherheit behaftet. Es ist jederzeit möglich, dass die Übernahme fehlschlägt. Dann würde der Kurs des Übernahmeziels wieder einbrechen.
Zweitens enthält der Abschlag eine Zinskomponente. Selbst wenn eine Übernahme fixiert wäre, dauert es trotzdem noch einige Zeit, bis die Anleger den Übernahmepreis je Aktie erhalten. Ein bestimmter Betrag ist aber heute mehr wert, als derselbe Betrag in der Zukunft. Schließlich kann er ja gewinnbringend angelegt werden. Deshalb wird der Kurs zu einem abgezinsten Wert (Barwert) gehandelt.
Beispiel: geplante Übernahme von Yahoo! durch Microsoft

Wenn Sie etwas Zeit haben schauen Sie sich dieses Video an (Dauer 1h45min), oder Sie besorgen sich die DVD: Enron – The Smartest Guys.
Nachdem ich gerade das Buch über die Geschichte der Wallstreet lese (siehe rechts oben), in welchem auch viel über die Rolle des Goldes geschrieben steht, habe ich zufällig in der aktuellen Ausgabe des ABN Amro Kundenmagazins “
Bei Uniqa bricht der Aktienkurs weg, auch wenn es heute eine kleine charttechnische Erholung gegeben hat. Die Aktie befindet sich aber eindeutig im freien Fall. Und den Grund dafür weiß wohl niemand. Somit tauchen natürlich Gerüchte auf, bsp. über weitere Abschreibungen bei den ABS Investments. Schließlich ist das Volumen des eigenen 