Kommentar zu den aktuellen Konjunkturdaten: Weniger Arbeitslosenanträge und bessere US Konsumentenstimmung

Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung: 364.000 in der vergangen Woche (E: 380.000) (niedrigstes Level seit April 2008). Fortsetzung der leichten Erholung am Arbeitsmarkt, natürlich abgesehen von jenen, die die Suche aufgeben.

University of Michigan Konsumentenindex über den Erwartungen 70 Punkte (E: 68): Konsumstimmung besser, aufgrund der Weihnachtsfeiertage? Ähnliches konnte auch im vergangen Jahr beobachtet werden. Die Stimmung stieg bis in den Februar hinein. Dann gab es einen heftigen Einbruch, wohl auch aufgrund von Fukushima.

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Aktien Trading: In diesen Zeiten Geld nicht zu verlieren ist der größte Gewinn

Aktuell ist es, für mich und wahrscheinlich auch für viele andere, unheimlich schwierig mit Aktien Geld zu machen. So wirkliche charttechnisch interessante Aktien, die dazu noch fundamental interessant sind, gibt es nicht mehr viele. Daher ist wohl für viele die größte Herausforderung, wenn sie denn investieren müssen, kein Geld zu verlieren. Aktuell läuft der Gesamtmarkt gegen einen. So richtige Trendinvestments, wo man auf längere sicht investieren kann, gibt es nicht mehr viele. Aber einige eben doch noch.

Daher bin ich mit der Entwicklung meines Trading Depots aktuell sehr zufrieden. Heiler Software AG notiert im Plus, was im aktuellen Umfeld und rückblickend auf die vergangenen Monate eine Sensation ist. Buch.de erholt sich nach der Kapitalerhöhung langsam wieder. Hier bin ich nahe Startwert (Achtung: Einstandskurs hat sich aufgrund der KE verringert auf 8,66 Euro). Die Dürr AG Aktie konsolidiert derzeit, sollte sich aber bald in die richtige Richtung bewegen. Die vor wenigen Wochen Norma Group AG hat sich ebenfalls gut entwickelt. Hier bin ich aber nicht investiert.

Trading Depot:

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Keine Angst vor Angstmachern im Netz. Auch Zeitungen schreiben viel Misst

Einen interessanten Artikel über die Rolle von Social Media und Web 2.0 für die Aktienmärkte habe ich auf der NZZ Webseite gefunden. Das ironische dabei: der Hinweis zu diesem Artikel wurde von einer in der Kritik stehenden Seite gepostet.

Ich selbst nutze regelmäßig die Seiten bzw. den Twitter Dienst von @zerohedge, @nouriel und @pimco.

Natürlich ist ein gewisser Hang zur Panikmache erkennbar. Vor allem zerohedge übertreibt es öfter, gerne auch unter der Gürtellinie und meistens mit sehr viel Sarkasmus. Dennoch kommentieren die Autoren die aktuellen Entwicklungen und Gerüchte an den Märkten (auch wenn teilweise selbst in die Welt gesetzt) immer sehr zeitnahe. Zusätzlich wird des öfteren aus Finanzanalysen (GS & Co.) zitiert, die andernfalls sonst nur gegen Gebühr erhältlich sind. könnte.
Dass hinter der Panikmache auch Profitziele stecken und sie von den Besucherzahlen abhängen, merkt man an den Kommentaren. Diese müssen reißerisch sein, dann kommen die Besucher auch immer wieder zurück. Daher sollte Aussagen dieser Seiten nicht immer für Wahr genommen werden. Aber ist das nicht überall so? Auch Zeitungen schreiben viel Misst, nur dass das zu ihrem Berufsbild gehört.

Link zum Nzz Artikel: Angstmacher im Netz


Wie sich nach einem Euro Zusammenbruch die nationalen Währungen entwickeln würden

Schon vorweg: Es wird jetzt sehr theoretisch.
Vor allem die Britischen Banken rechnen derzeit das Ende des Euro nach. Aber auch die EZB und die nationalen Notenbanken werden wohl nicht ganz untätig sein. 
Die Analysten der ING in London haben simuliert, wie sich ein Euro Zusammenbruch und die Einführung der alten Währungen auf die jeweilige Währung auswirken könnte (aus Sicht des britischen Pfunds).

So würde die griechische Drachme wohl am stärksten abwerten. Die D-Mark am stärksten aufwerten.

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