Nun mit (Put) Optionsscheinen habe ich ja schon länger zu tun. Was mir hier nicht so gefällt ist die Tatsache, dass sie immer etwas länger brauchen um “in Fahrt zu kommen”. Stellen Sie sich vor Sie erraten die Richtung des Marktes, freuen sich recht zu haben und stellen dann enttäuscht fest, dass sich der Wert des Optionsscheins kaum verändert hat. Ich war da schon etwas verwundert.
Wie ist das möglich?
Eine wichtige Rolle bei Optionsscheinen nimmt die Volatilität ein. Um den Lesespaß nicht zu trüben will ich auf eine detaillierte Beschreibung verzichten. Im Groben hängt der Wert des Optionsscheine vor allem von der Volatiliät und der Restlaufzeit ab, natürlich auch davon wo sich der Optionsschein gerade befindet: aus dem Geld, am Geld oder im Geld (siehe gute Optionsbücher oder Internet).
Alternative zu Optionsscheinen: Turbos und Knock-Outs
Von Turbo oder Knock-Out Zertifikaten (Bull und Bear) hatte ich schon gehört. Angeblich gäbs da keine Volatilität und eine Veränderung des Preises des Basiswertes würde sofort 1:1 weitergegeben werden. So ungefähr stimmt das ja auch. Volatilität gibts aber dennoch, nur spielt Sie keine große Rolle.
Meine Erfahrung
1. nur für kurzzeitig Trades empfehlenswert
2. man braucht viel Zeit
3. starke Nerven sind gefragt (hier helfen klare Trading-Regeln, Verluste begrenzen, eh schon wissen usw. …)
4. Knock-Out-Schwelle beachten (nicht zu nah an die Grenze)
5. Commerzbank scheint zumindest bei den Austrowerten führend zu sein (wie bei den Optionsscheinen)