Der Höchststand des Euro hielt nur kurz, ist jedoch höchstwahrscheinlich noch nicht erreicht. Die Nervosität bei den Tradern ist sehr hoch. Das zeigt der Absturz des Euro in den vergangenen beiden Tagen deutlich. Vom Hoch am Dienstag bei 1,6022 brauste der Euro heute Nachmittag auf das Tief von 1,5634. Doch die Spekulation dürfte noch nicht vorbei sein. Nächste Woche werden die Zinsen in den USA mit über 70 Prozentiger Wahrscheinlichkeit um einen viertel Prozentpunt auf 2,00 Prozent gesenkt (das zeigen die Optionskontrakte der CBT). Die Zinsschere öffnet sich damit weiter. Mit dem Test der Neuen Höchststände dürfte der starke Euro weiter sehr bremsend auf die europäische (Export)Wirtschaft wirken. Gleichzeitig kommen die Amerikaner wieder in einen Aufschwung der dafür sorgen sollte, dass Anleger wieder vermehrt in den USA investieren und sich der EUR/USD Wechselkurs wieder beruhigt. Nahezu alle Analysten gehen von einem EUR/USD-Kurs unterhalb von 1,50 bis Ende des Jahres.
FED-Zinsänderungserwartungen für den 30. April:

EUR/USD-YTD noch immer über +7 Prozent
