Erste und Städtische: Osteuropäischer Aktienaustausch

PragDie Erste Bank notiert ab nächster Woche in Bukarest, die Vienna Insurance Group wird sogar in den tschechischen Leitindex aufgenommen. Osteuropäische institutionelle und private Investoren können damit von den Aktivitäten der Österreicher im eigenen Land profitieren. Sie werden durch diese Zweitlistings angesprochen. Üblicherweise sind die Spesen an der heimischen Börse günstiger. Im anderen Fall müsste man die Aktien, auch wenn sie interessant sind, an den ausländischen Börsen (hier: Wien) mit höheren Spesen erwerben. Die Wiener Städtische bietet sogar Aktien spesenfrei an, über die in Tschechien vertretene Erste Bank. Mittel bis langfristig sollten die Aktienkurse davon profitieren. Was also einst für einige Unternehmen die Nasdaq in Amerika war, sind heute Börsen im Osten.

Fazit:

Mich würde daher nicht wundern wenn auch andere österreichische Unternehmen bald nach Russland oder Polen (Immoeast ist dort) gehen würden (Raiffeisen International beispielsweise). Gleichzeitig werden wohl osteuropäische Aktien bald in Wien gelistet sein. Eine gute und logische Folge der Osteuropa Aktivitäten der österreichischen Unternehmen, denn gleichzeitig bringt der Aktienaustausch den Kapitalmärkten in den beteiligten Ländern einen zusätzlichen Auftrieb.


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