Flucht in Realwerte: Wie Aktienmärkte auf Währungsabwertung und Inflation reagieren

In Argentinien findet gerade das statt, wovon sich viele in Europa und den USA fürchten: Staatsbankrott, Wirtschaftskrise, politische Krise, soziale Krise, Währungsabwertung, Hyperinflation. Und wie reagiert der dortige Aktienmarkt? Die Vermögenden fliehen in Realwerte.

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3 wichtige Tipps für den Kauf von Goldmünzen

Gold ist wohl das wichtigste seltene Metall auf der Erde. Dies liegt daran, dass Gold (mal abgesehen von seiner Schönheit) bei der Erzeugung von Medikamenten, beim Bau elektronischer Geräte, bei der Herstellung von Ausrüstung für die Raumfahrt, und, noch wichtiger, als Versicherung für das Vermögen in Zeiten von Inflation verwendet werdet wird.

Gold kostet heute rund USD 1.300 pro Unze. Insbesondere Münzen eignen sich gut um in Gold zu investieren. Vor allem, da es auch Münzen mit 1/4 oder 1/2 Unze Gehalt gibt. Dadurch lassen sich auch kleinere Beträge investieren. Wenn Sie sich für eine Investition in Münzen entscheiden, können Sie sich etwa bei Bullionvault über die verschiedenen Größen von Goldmünzen die von verschiedenen Ländern hergestellt werden, sowie über das Hintergrundwissen um in Münzen zu investieren, informieren.

Hier sind ein paar grundlegende Tipps für den Kauf von Goldmünzen:

– Halten sie sich an Goldmünzen und meiden sie Sammlermünzen.

– Es gibt zwei Arten von Goldmünzen: Goldmünzen und (Gold-)Sammlermünzen. Goldmünzen sind diejenigen, die von den Investoren für Vermögens- oder Inflationsschutz gekauft werden. Sie werden nach ihrem Goldgehalt eingeteilt. Die meisten Anlagemünzen werden jährlich produziert. Beispiele sind der American Gold Eagle, der kanadische Gold Maples und der südafrikanische Krügerrand.

Sammlermünzen sind, wie der Name schon sagt, Sammlerstücke und werden nicht jährlich hergestellt. Diese Münzen werden für ihre Seltenheit geschätzt, weniger für ihren Goldgehalt. Ein paar Beispiele für Sammlermünzen: Schweizer 20 Franken, Britische Sovereigns, und die $ 10 Adler-Münzen vor 1933.

Mal ausgenommen, Sie planen, Ihre eigene seltene Münzensammlung zu beginnen, ist es besser, in Goldmünzen investieren. Goldmünzen haben einen größeren Markt. Die Preise werden einfach anhand des Goldmetallgehalts und des aktuellen Goldpreises berechnet. Auf der anderen Seite schwanken Sammler-Goldmünzen in Abhängigkeit des Goldpreises und der “Gefühle” der Münzsammler.

Wenn Sie können, kaufen Münzen mit einer vollen Unze. Goldmünzen mit 1/2 oder 1/4 Unze Gold sind natürlich billiger als diejenigen mit einer vollen Unze. Allerdings haben Münzen, die kleiner sind als eine Unze, in der Regel einen höheren Aufschlag. Kaufen Sie die afrikanischen Krügerrand, wenn Sie versuchen, Geld zu sparen, da diese die günstigsten Goldmünzen sind.

Wo kann man Goldmünzen in Deutschland kaufen? 

Bsp: Commerzbank
Um Gold bei der Commerzbank zu kaufen, geben Sie eine Bestellung ab und warten in etwa 3 Tage auf die Lieferung. Die Bank verlangt eine Anzahlung von rund 10% des Gesamtauftrags. Der Goldkäufer muss dabei kein Kunde der Bank sein.

Die Commerzbank verkauft südafrikanischen Krügerrand, kanadische Maple Leafs, österreichische Philharmoniker und American Eagles. Krügerrand sind am billigsten, Eagles am teuersten, da sie den größten Marktanteil unter den Goldmünzen haben. Es gilt ein Mindestbetrag von € 1.000 pro Bestellung.

Es gibt unzählige Filialen der Commerzbank in Deutschland, so dass es der bequemste Ort ist um Goldmünzen zu kaufen.
Wenn Sie von einem anderen Händler als der Commerzbank kaufen, stellen Sie sicher, dass es sich dabei um einen seriösen Händler handelt. Denken Sie daran, Münzen, die nicht aus vertrauenswürdigen Quellen stammen, sind sehr schwierig zu handeln.

Urlaub, WM und Sommer: Alles ist wichtiger als Traden

Ich konnte mich heute bewegen wieder einmal etwas für das Trading Depot zu tun. Neben Arbeit und Urlaub, WM und Sommer kann es einem schon schwer fallen sich für Aktien und Finanzen zu interessieren. Man tut eben nur das Notwendigste, Girokonto checken und Rechnungen bezahlen. ;)

Das letzte Mal, dass ich mir den Markt etwas genauer angeschaut habe war vor etwa einem Monat. In der Zwischenzeit hat sich aber nicht sonderlich viel getan. Die Märkte konnten weiter leicht zulegen, ohne jedoch signifikante Kursgewinne. Der Kursverfall der oft mal vor dem Sommer einsetzt, kam heuer nicht. Kein Wunder auch mit derart viel Liquidität und mangels Anlagealternativen. Kann es ewig so weiter gehen. Nein, wahrscheinlich nicht, aber meist länger als man glaubt.

Nun was macht man also, um sich wieder mal upzudaten? Am besten kurz mal einen Blick auf einen wichtigen Aktienindex werfen, oder auch zwei, wie beispielsweise S&P 500 und DAX.

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Hierbei fällt auf, dass US Aktien weiter leicht gestiegen sind, wie oben bereits erwähnt. Die deutschen Aktien sind aber relativ schwach. Obwohl der DAX ein Performanceindex ist und Dividenden (aktuell Dividendensaison) in den Index reinvestiert werden (im Gegensatz zum S&P 500), haben sich deutsche Aktien schlecht entwickelt. Dies könnte möglicherweise saisonal bedingt sein, oder auch das geringere Wachstum Europas widerspiegeln. Eigentlich ist es aber nicht besonders wichtig, da der Kursverfall eher eine kleine Korrektur zu sein scheint. Beim Traden muss man ja sowieso von Aktie zu Aktie gehen.

Bei meiner heutigen Recherche konnte ich fünf Unternehmen identifizieren, die sowohl fundamental als auch charttechnisch interessant sind. Alle brauchen jedoch noch etwas Zeit, bevor sich ein Kaufsignal ergibt, Zudem heißt es möglicherweise auch noch die Unternehmenssaison abzuwarten, die ja bereits in zwei Wochen wieder ansteht.

Also in der Zwischenzeit heißt es weiter Arbeiten, Urlaub genießen, WM schauen oder einfach nur Sommer genießen. Fürs Trading ist danach auch noch Zeit. :D

Spendenkonten für Südosteuropa

Caritas Österreich, „Hochwasserhilfe Südosteuropa“, PSK, IBAN: AT92.6000.0000.0770.0004, BIC: OPSKATWW

Österreichisches Rotes Kreuz, „Flut in Südosteuropa“, Erste Bank, IBAN: AT57.2011.1400.1440.0144, BIC: GIBAATWWXXX

Diakonie Katastrophenhilfe, „Fluthilfe“, Erste Bank, IBAN: AT85.2011.1287.1196.6333, BIC: GIBAATWWXXX

Malteser Hospitaldienst Austria, „Hochwasserhilfe Südosteuropa“, PSK, IBAN: AT43.6000.0000.0100.0999, BIC: OPSKATWW

Volkshilfe Nothilfe, „Hochwasser am Balkan“, PSK, IBAN: AT77.6000.0000.0174.0400, BIC: OPSKATWW

Hilfswerk Austria International, „Hochwasser Bosnien“, BAWAG P.S.K., IBAN: AT71 6000 0000 9000 1002, BIC: OPSKATWW